Schweigeminute auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt anlässlich des Anschlages in Berlin

fudder-Redaktion

Mit einer Schweigeminute soll heute um 18 Uhr auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt den Opfern des gestrigen Anschlages in Berlin gedacht werden. Die Sicherheitslage auf dem Weihnachtsmarkt in Freiburg ist dagegen unverändert, teilt die Polizei mit.

Mit einer Schweigeminute wird heute um 18 Uhr auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt den Opfern des gestrigen Anschlages in Berlin gedacht. Mit der bundesweiten Gedenkveranstaltung möchten die Stadt Freiburg, die FWTM und die Schausteller ihre Anteilnahme zeigen.


Oberbürgermeister Dieter Salomon: "Die bestürzenden Bilder vom Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin lösen auch in unserer Stadt Entsetzen und Trauer aus. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer."

"Kurz vor dem Weihnachtsfest müssen wir erleben, wie viele unschuldige Menschen durch eine grausame Tat aus dem Leben gerissen werden. Freiburg trauert mit den Menschen in Berlin", so FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann.

Die Sicherheitslage in Freiburg ist unverändert

Die FWTM hat als Veranstalterin des Weihnachtsmarktes zusammen mit dem Polizeirevier Freiburg Nord ein Sicherkonzept erarbeitet und steht während der Veranstaltung im permanenten Kontakt mit der Polizeistelle zur aktuellen Sicherheitslage. Gegebenenfalls greifen entsprechende Maßnahmen, die aber aus Sicherheitsgründen nicht zum Stand der öffentlichen Debatte gemacht werden können. Berlin gilt derzeit als Einzelfall. Das derzeitige Lagebild zum Freiburger Weihnachtsmarkt ist unverändert. Dennoch wird der Freiburger Weihnachtsmarkt verstärkt bestreift.

Die eingesetzten Beamten würden jedoch keine Maschinenpistolen oder Schutzwesten tragen, so Polizeisprecherin Laura Riske. Dennoch werde man auch Beamte der Ermittlungsgruppe Innenstadt in Zivil einsetzen, die den Weihnachtsmarkt überwachen. Beim Freiburger Weihnachtsmarkt ist ein Angriff mit Lastwagen wegen der Lage des Marktes in der Innenstadt kaum möglich. Die einzige Gelegenheit böte sich theoretisch in der Merianstraße. Dort werde geprüft, so Riske, die Straße mit Pollern oder Fahrzeugen zu sperren.