Schwaab bleibt, Günes kommt, Schlitte wohl auch

David Weigend

Heute Vormittag hat Robin Dutt sein erstes Training beim SC Freiburg geleitet. Um 14 Uhr stellte er sich den Fragen der Journalisten. Zur Stunde hält er einen Plausch mit Youssef Mohamad.



Bleiben wir gleich bei Mohamad, der ja vor kurzem verlauten ließ, er habe eigentlich keine Lust mehr, beim SC zu kicken. Dutt sagte dazu, er werde alles tun, um ihn zu halten. Daher auch das Vieraugengespräch. "Er ist für uns unverzichtbar."


Dutt und Dufner gaben dann auch gleich weitere Personalia bekannt. Ali Günes, Fußballgott, kehrt ablösefrei von Besiktas Istanbul zum SC zurück. Außerdem unterschrieb Daniel Schwaab seinen ersten Profivertrag beim SCF.

Zu Kevin Schlitte, dessen Wechsel von Carl Zeiss Jena zum SC in den letzten Tagen weder bestätigt noch dementiert wurde, sagte Dufner: "Mitte nächster Woche wird der Vertrag unter Dach und Fach sein. Da bin ich ganz sicher."



Ansonsten gibt es wenig Konkretes zu berichten aus dem Presseraum des Dreisamstadions. Dufner wehrt kritische Fragen bezüglich den Machern der anstehenden, leistungsdiagnostischen Tests von vorneherein ab: "Diese Fragen müssen sie den Ärzten an der Uniklinik stellen."

Auch in der Torwartfrage gibt es seit Walkes Unfall noch nichts neues zu vermelden. Walke wird die Vorbereitung, neudeutsch Teambuilding, nicht absolvieren können. "Wir werden gewisse Leute ins Training einladen", so Dutt, der die Ersatzkeeper Carsten Nulle und Josip Solic erst ein Mal hat spielen sehen.



Zur Zielsetzung des Sportclubs in der kommenden Saison sagte Dutt: "Wir sollten nach außen bescheiden auftreten und die Favoritenrolle anderen überlassen."



Weniger bescheiden ist das, was sich Dutt für sein schweres Finkeerbe vorgenommen hat: "Wir wollen bald ein Komptenzteam aufbauen, das sich mit der Philosophie des SC Freiburg auseinandersetzen wird."

Dieses Team soll sich aus Vertretern aller Vereinsebenen zusammensetzen, ergänzt vielleicht sogar von einem Vertreter der Presse.

Dann kommen die Radioreporter und strecken Dutt die Hand hin. Dutts weit aufgerissenen Augen sind das letzte, was man sieht, bevor er hinter Mikrofonen verschwindet.