Schüler erfinden: Der Badewannenpieper

Meike Riebau

Unsere Jugend forscht mal wieder. fudder begleitet sie dabei. In unserem neuen Forscher-Blog stellen wir euch die Daniel Düsentriebs der Zukunft vor. Diesmal: Luisa Gruner (Rottweil), 13, und ihr Badewannenpieper.



Was ist das Thema deines Projekts?

Es ist bestimmt jedem bekannt, wie langweilig es ist, im Badezimmer zu warten, bis die Wanne voll ist. Man kann nicht die Sendung fertig sehen oder die Hausaufgaben fertig machen. Also kam ich auf die Idee, den BWP (Badewannenpieper) zu erfinden. Er besteht aus einem Plastikrohr, einer Piepuhr und einem Schwimmer. Man befestigt ihn am Wannenrand, auf der Höhe, wo man den Wasserspiegel haben möchte. Wenn der Schwimmer dann auf der Höhe ist, wird der Pieper ausgelöst – und man weiß, dass die Wanne voll ist.

Wie erklärst du das Thema einem Fachmann?

Die Wanne ist voll, der BWP piept, Ende.

Und deiner Mutter?

Genauso.

Wirst du damit Millionär?

Nee, das glaub ich eher nicht. Schön wär's schon.

Warum wird die Erde durch deine Arbeit besser?

Ich denke nicht, dass die Erde dadurch besser wird. Okay, ich habe das Problem, immer im Badezimmer zu warten, aus der Welt geschafft, aber dadurch wird nicht gleich die Welt besser.

Wie bist du auf dieses Thema gekommen?

Meine Mutter hatte mal das Thema angesprochen, wie blöd es sei, immer im Badezimmer zu warten, bis endlich die Wanne voll ist. Da ich ja eh' noch ein Projekt für meine Poolstunde Forschen und Erfinden brauchte, dachte ich, es sei doch eine gute Idee, den Badewannenpieper zu erfinden.

Was tust du gegen Denkblockaden?

Ich male oder höre Musik. Das hilft immer bei mir.

Warum forschst du?

Ich weiß nicht genau, was mein Antrieb als Forscher ist. Mich reizt es einfach, neue Sachen zu erfinden.

Dein Forscheridol ist...

Ich habe kein Forscher-Idol.

Hast du vorher schon mal etwas erfunden?

Nein, davor noch nie.