Hauptbahnhof Freiburg

Schon wieder fährt Lokführer einige Minuten zu früh los

Daniela Frahm

Neulich passierte es in aller Herrgottsfrühe, jetzt geschah es mitten in der Nacht: Der Zug nach Offenburg startete etwa fünf Minuten zu früh – und ließ die Passagiere perplex am Bahnsteig zurück.

Am Gleis 2 des Freiburger Hauptbahnhofs standen erneut verdutzte und verärgerte Fahrgäste. Bereits am vergangenen Mittwochabend ist schon wieder ein Regionalzug nach Offenburg zu früh losgefahren. Das berichtete ein BZ-Leser, und die Deutsche Bahn hat den Vorfall inzwischen bestätigt.


Laut Fahrplan hätte die RB 17082 um 23.25 Uhr abfahren sollen, sie verließ aber bereits um 23:21 Uhr den Bahnhof. Nach Angaben eines Bahn-Sprechers sei dafür im Betriebsablauf kein Grund erkennbar. Die Bahn bedauere das und werde "das Ereignis mit dem betreffenden Triebwagenführer aufarbeiten". Schließlich müssten sich die Kunden auf die Fahrpläne verlassen können. Reisende nach Offenburg konnten in der Nacht auf den 6. Oktober erst knapp eine Stunde später um 00.18 Uhr den Regional-Express nehmen, der um 1.12 Uhr im Zielbahnhof ankam.

Ein "Faux pas" des Lokführers?

Auch am 9. September war ein Regionalzug nach Offenburg am frühen Morgen mindestens drei Minuten zu früh abgefahren. Pendler berichteten sogar von fünf Minuten. Damals begründete die Bahn das mit einem "Faux pas" des Lokführers, der sich vertan habe, sonst aber sehr zuverlässig sei. Beschweren konnten sich die Fahrgäste damals nicht, weil das Reisezentrum noch geschlossen war.

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