Schlafzimmerblick (7): Laura Schmid

Kathrin Blum

Heute schauen wir in das Zimmer von Laura Schmid. Sie ist 19 Jahre alt und wohnt noch bei ihren Eltern in Eggingen. Ihr kleines Reich erinnert an die Villa Kunterbunt.



Ich mag es gerne bunt und bin ein kreativer Mensch, deshalb hängt so viel Krimskrams an den Wänden und an meinem Schrank. Früher sah mein Zimmer noch chaotischer aus – alles war mit selbst gemalten Bildern zugepflastert. 

Wenn es brennen würde, wollte ich auf jeden Fall meine Geige, die grüne Lampe, meine Lieblingsbücher und die Patchworkdecke auf meinem Bett retten. Die hat mir meine Mama zum Abi genäht.

Meinen Eltern ist es egal, wie es in meinem Zimmer aussieht. Hauptsache ich hänge keine toten Tiere an die Wand: Ich hab da mal einen Käfer getrocknet,  sah wirklich sehr schön aus – ich bin aber keine Tiertöterin!

Wenn ich genügend Geld und viel Zeit hätte, würde ich ein zweites Fenster einbauen, damit es heller ist. Weil mein Zimmer im Erdgeschoss liegt, hat meine Mama  vor meinem  Fenster einen großen Kaktus aufgestellt – damit mich keiner klauen kann. Ich schlafe sehr gut – das Bett hat mein Papa gemacht, er ist Schreiner.