Schlafzimmerblick (1): Mario Held

David Weigend & Dominic Rock

In unserer neuen Serie "Schlafzimmerblick" gewähren uns Menschen Einblick in den Raum, in dem sie schlafen. Folge 1: Mario Held, frisch rasierter Betreiber des Freiburger Musikkellers Crash, wohnend und schlafend in Heitersheim.



„Heute bin ich um 3:45 Uhr ins Bett gegangen. Dann habe ich eine Folge von „Supernatural“ auf Video geschaut. Um 5:30 Uhr bin ich eingeschlafen und um 12:30 Uhr aufgestanden. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich meine blöden Nachbarn.


In meinem Schlafzimmer steht nicht viel. Keine persönlichen Gegenstände. Ein Schrank mit Videos und der Fernseher. An der Wand hängt ein Crashplakat und eine Flagge von „Prisoner of War“. Am Bett steht immer eine Flasche Cola. Das Bett habe ich selber gebaut, aus Dachbalken und einem Biolattenrost. Egal, ob jemand bei mir pennt oder nicht, ich liege immer zum Fenster hin. Ich schlafe seitlich und immer nackt.



Wegen einem Unfall muss ich Medikamente nehmen. Die verstärken meine Träume. Ich träume sehr intensiv. Den Radiowecker hat mir meine Oma vor 31 Jahren geschenkt. Weil ich ihrer Ansicht nach früher immer zu spät aufgestanden bin. Der hat immer noch einen verdammt üblen Piepton. Musik weckt mich schon lang nicht mehr auf.“

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: Nachtmacher Mario Held