Schatz im Keller

Helena Barop

Johanna und Anna sind Studentinnen. Als sie im März in ihre neue Wohnung zogen, übernahmen sie einen Keller mit Gerümpel. Leichen waren darin nicht zu finden, aber ein geheimnisvolles Sparbuch. Wie sich herausgestellt hat, liegt es dort schon seit 1979.

Ein altes, verstaubtes rotes Sparbuch lag im Keller der neuen Wohnung, irgendwo zwischen alten Truhen, Schränken und einer Menge Dreck. Enttäuscht legten es die beiden beiseite. 1,85 DM hatte der Sparkassenkunde angesammelt, nichts aufregendes also. Nicht mal ein Euro. Nicht mal einen Milchkaffee kann man damit bezahlen.


Oder doch? Als die beiden das Fundstück zur Sparkasse brachten, glaubten sie, sie hätten sich verhört. Seit 1979 lag das Büchlein im Keller, die 1,85 DM waren inzwischen 16,36 Euro wert! Leider konnten die frischgebackenen Schatzfinder das Büchlein nicht behalten. Die Sparkasse an der Habsburgerstraße sucht jetzt nach dem Kontoinhaber.