SC vs. 60: Zwei gegen Vier

Christian Heigel

Mit "viel Elan und Tempo" und "hoch motiviert" kehrt der SC Freiburg aus der Länderspielpause zurück. Das sagte SC-Trainer Robin Dutt heute auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen 1860 München. Vor dem Tabellenvierten der zweiten Liga hat Dutt Respekt: "Die stehen zu Recht da oben." Fragt sich nur, wie lange noch.

Die zweiwöchige Länderspielpause hat dem SC Freiburg gut getan: Angeschlagene Spieler konnten sich regenerieren und kleinere Blessuren auskurieren. So stehen Robin Dutt am Sonntag alle Spieler zur Verfügung, mit Ausnahme der Langzeitverletzten Nulle, Jäger und Sanou.


Detaillierte Aussagen zur Aufstellung wollte sich der SC-Coach wie immer nicht entlocken lassen. Nur soviel: Der wieder genesene Ali Günes könnte wohl wieder in die Startformation rücken, ansonsten, so Dutt, dürfte es „keine großen Überraschungen“ geben.

Den Gegner aus München kennt Robin Dutt gut. Er hat die Löwen bei deren letztem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach beobachtet und Parallelen zum eigenen Team festgestellt. Zum einen verfügen auch die Münchner über eine gute Mischung aus jungen, talentierten Spielern (Lars und Sven Bender, Marco Gebhard) und erfahrenen Kräften (Danny Schwarz, Gregg Berhalter, Daniel Bierofka). Zum anderen erinnert auch die Spielweise der Münchner an Freiburger Stärken. Dutt charakterisiert sie so: „Gute Organisation und schnelle Vorstöße“.

Dutt kennt auch Löwentrainer Marco Kurz aus gemeinsamen Tagen in der Regionalliga: „Er ist ein klasse Typ.“

Angesichts des starken Gegners sieht Robin Dutt seine Jungs gefordert: „Wir müssen technisch und läuferisch absolut an unsere Grenzen gehen.“ Dabei soll seine Mannschaft den Münchnern das eigene Spiel aufzwingen: „Der Gegner soll sich mit uns beschäftigen und nicht umgekehrt.“

Die SC-Fans haben die Brisanz der Partie erkannt: 20 000 Karten und der gesamte Stehplatzbereich sind bereits verkauft. Tickets der anderen Kategorien sind weiterhin erhältlich. Anpfiff ist Sonntag um 14 Uhr.