SC schlägt den VfB Stuttgart 4:2

Dirk Philippi

Sportclub furioso! Vor rund 5000 zufrieden chillenden Fußballfans im heimischen badenova-Stadion spielte die Mannschaft von Chef Volker Finke über weite Strecken groß auf und watschte den trägen Erstligisten VfB Stuttgart mit 4:2 (3:2) mehr als deutlich ab. Keine Ahnung, ob die Schwabentruppe von Coach Armin Veh zu Beginn gedanklich im benachbarten Strandbad weilte, jedenfalls überrannte der SC die Stuttgarter, die mit den beiden mexikanischen Nationalspielern Pavel Pardo und Ricardo Osorio angetreten waren, in den ersten Spielminuten förmlich: 1:0 durch einen herrlichen Volley-Schuss von Jonathan Pitroipa in Minute drei und 2:0 durch Soumaila Coulibaly nur eine Minute später. Zwar konnte der VfB durch einen Elfmeter von Jon Dahl Thomasson (Ex-Championsleague-Sieger mit dem AC Mailand) auf 2:1 verkürzen, doch der Sportclub blieb die dominierende Mannschaft. Zwei Kopfballtreffer von Yousef Mohamad für den SC und Serda Tasci vom VfB sorgten für den 3:2-Pausenstand. Zur Pause dann war Finke-Showtime angesagt, der mit Ausnahme von Torhüter Walke die komplette Mannschaft auswechselte. Dem überraschend munteren SC-Spiel jedenfalls schadete es nicht und Alexander Iashvili verwandelte einen Elfmeter zum verdienten 4:2 Endstand. Fazit: Alles in Allem ein lohnenswerter Post-Schwimmbad-Kickbesuch, der Sportclub Freiburg in beachtlicher Frühform und Trainer Volker Finke mit mehr attraktiven Alternativen für seine erste Elf denn je.