SC: Geschwächt nach Jena und Hamburg

David Weigend

Englische Woche für den Sport Club Freiburg: Am Sonntag steht das Zweitligaspiel in Jena an, danach fährt der 20 Mann-starke Kader direkt weiter nach Hamburg, um dort am Mittwoch das Pokalspiel gegen den HSV zu bestreiten. In der Offensive wird es zu einer neuen Konstellation kommen.

Nicht dabei sein werden Jonathan Jäger (wird 2007 wegen seiner Verletzung nicht mehr spielen können), Carsten Nulle (wird in der ersten Novemberwoche an der Schulter operiert), Ali Günes (noch nicht fit) sowie der langfristig verletzte Wilfried Sanou. Trainer Robin Dutt sprach in der Pressekonferenz heute Mittag erstmals von "gravierenden, personellen Problemen."


Es zahle sich nun aus, dass man auch in der Offensive "breit aufgestellt" sei. Dutt wollte sich wie immer nicht zu personellen Details äußern. Zu erwarten ist aber eine offensive Aufstellung mit vier Stürmern. Viele Torschüsse könnten nichts schaden, da die Jenenser zuletzt dreimal den Torhüter gewechselt hätten und auf dieser Position keine Konstanz zeigten. "Ein bis drei Punkte sind unser Ziel", so Dutt, der die Favoritenrolle des SC als "unvermeidbar" annimmt.

Er erwartet ein rustikales Defensivverhalten der Gastgeber. "Wir müssen schon durch unsere Körpersprache vermitteln, dass uns das wenig juckt", so Dutt. Gleichzeitig wollte er nicht auf die durch Giftigkeit geprägte letzte Begegnung von SC und Carl Zeiss in Jena eingehen, um nicht schon im Vorfeld die Situation anzuheizen.

Zum Pokalspiel in Hamburg sagte Dutt: "Dieses Los hat Charme. Fliegen wir raus, ist uns keiner richtig böse. Gewinnen wir, ist es eine Sensation."