Kranker Kulttrainer

SC Freiburg muss nach Bandscheibenvorfall weiter auf Christian Streich verzichten

Michael Dörfler & David Weigend

Der SC Freiburg muss vorerst weiter ohne seinen Trainer Christian Streich auskommen. Der 53-Jährige konnte nach seinem Bandscheibenvorfall auch am Dienstag nicht das Training leiten.

Christian Streich ist wieder zu Hause. Nach einem nach Vereinsangaben "leichten" Bandscheibenvorfall in der vergangenen Woche, der den Trainer des SC Freiburg auf Eis legte und das Saisonauftaktspiel gegen Eintracht Frankfurt (0:2) am Samstag verpassen ließ, konnte der Coach das Krankenhaus wieder verlassen.


An eine aktive Mitarbeit auf dem Trainingsplatz war aber auch am heutigen Dienstag nicht zu denken. "Wir wissen nicht, wann Christian Streich wieder ins Stadion kommen kann", sagte Pressesprecher Sascha Glunk gegenüber der Badischen Zeitung – und blieb auch auf BZ-Nachfrage bei der Formulierung, es handle sich lediglich um einen leichten Bandscheibenvorfall. Wann Streich wieder auf den Platz kommt, werde sich von Tag zu Tag entscheiden. Bislang hatte der sogenannte Kulttrainer noch bei keinem Pflichtspiel der SC-Profis gefehlt.

Voßler vertritt Streich

Sämtliche Einheiten zu Beginn dieser Woche wurden wieder von Lars Voßler geleitet. Streichs Assistent hatte als Vertreter am Samstag auch auf der Bank gesessen. Das Trainerteam um Voßler, Patrick Baier, Florian Bruns und Torwarttrainer Andreas Kronenberg ließ am Dienstag viel mit dem Ball trainieren, unter anderem standen Torschussübungen auf dem Programm.

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) muss der Sportclub im baden-württembergischen Derby bei der TSG Hoffenheim antreten. Die Kraichgauer verloren zuletzt beim FC Bayern mit 1:3.



Auch Kleindienst angeschlagen

Beim öffentlichen Training am heutigen Dienstag fehlte ebenfalls Stürmer Tim Kleindienst. Auch ihn plagen Rückenbeschwerden, allerdings nicht so schlimm wie seinen Trainer. Der 22-Jährige ist auf dem Weg der Besserung.