SC Freiburg: Härtetest gegen Fürth

Christian Heigel

Der SC Freiburg geht in eine heiße Phase der Saison. SC-Coach Robin Dutt freut sich in den kommenden Wochen auf "fünf hochinteressante und sportlich anspruchsvolle Begegnungen". Der erste Härtetest in der Schlussoffensive steht am kommenden Sonntag in Fürth an.



„Wie stark wir wirklich sind, werden die verbleibenden Spiele der Hinrunde zeigen“, sagte Robin Dutt auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Fürth, das am Sonntag um 14 Uhr im Playmobil Stadion in Fürth angepfiffen wird.


Denn die Gegner bis zum Ende der Hinrunde sind entweder Top-Teams (Greuther Fürth, 1860 München, Gladbach) oder in anderer Hinsicht eine Herausforderung (Trainerwechsel in Offenbach, hoch motivierter Aufsteiger aus Wehen). Eine Herausforderung ist es natürlich auch, den momentanen zweiten Tabellenplatz mindestens zu verteidigen.

Umso erfreuter zeigte sich der SC-Coach über die gute Ausgangssituation vor dem Auswärtsspiel bei den Franken. Zwar sind zu den Langzeitverletzten (Nulle, Jäger, Sanou) mit Matmour (Oberschenkelzerrung, Einsatz zu 99,9 % unmöglich) und Butscher (Innenbanddehnung, Einsatz fraglich) noch zwei kurzfristige Ausfälle hinzugekommen. Auf der anderen Seite hat sich aber Ali Günes nach Verletzung gesund zurückmeldet und steht zumindest für einen Teileinsatz zur Verfügung.

Und außerdem zeigt sich jetzt einmal mehr, wie vorteilhaft es ist, einen großen Kader zu haben: Denn sowohl in der Defensive (Barth, Olajengbesi, Khizaneisvili) als auch in der Offensive (Mesic, Cafú, Günes) gibt es genügend hochkarätige Alternativen.

Den Gegner aus Fürth charakterisiert Robin Dutt als „gut organisiert, leidenschaftlich und ausgeglichen“. Mit seinem Fürther Trainerkollegen Bruno Labbadia ist sich Dutt einig, dass die Begegnung ein „Spiel auf Augenhöhe“ werden wird. Der SC-Coach rechnet beim Gegner mit „viel Druck“ und „Torgefahr aus dem Mittelfeld“.

Dementsprechend erwartet Dutt von seiner Mannschaft, dass sie auf dem Platz den gleichen Siegeswillen zeigt, wie in den bisherigen Partien. Denn mit der Einstellung seiner Mannschaft war der SC-Trainer bisher immer hoch zufrieden. „Deshalb musste ich auch in der Kabine nie laut werden.“ Bleibt aus Freiburger Sicht zu hoffen, dass er auch am Sonntag seine Stimme schonen kann.