SC Freiburg gegen Hamburg: Spiel nicht gefährdet

David Weigend

Der Sportclub empfängt am Samstag den punktgleichen Hamburger SV. "Der Platz ist einwandfrei, das Spiel nicht gefährdet", sagte Cheftrainer Dutt in der heutigen Pressekonferenz. Seine Wut über die Niederlage in Hannover scheint verflogen.



"Ich war richtig sauer nach dem Spiel", sagte Dutt heute über das 0:3 bei Hannover 96. Er bemängelte falsche taktische Entscheidungen, eine schlechte Tagesform sowie die Tatsache, dass die Mannschaft mit dem Platz im Niedersachsenstadion nicht gut umgegangen sei. Bei der Videoanalyse habe sich gezeigt, dass in der Raumaufteilung riesige Löcher entstanden seien, "die Spieler sind an die falschen Stellen gelaufen. Papiss war vorne völlig alleingelassen."


Spieler und Trainer seien an diesem Auftritt gleichermaßen Schuld. Die taktische Marschroute vor dem Hannoverspiel verglich Dutt recht launig mit einer Situation aus seinem Privatleben: "Wenn ich nach Stuttgart will, habe ich die Wahl zwischen der Route über den Schwarzwald und der Autobahn. Wenn ich mich für die Autobahn entscheide und dann zehn Kilometer im Stau stehe, kotzt mich das natürlich an."

Dass sich nach den vergangenen zwei Niederlagen eine Kluft zwischen Trainer und Mannschaft auftun könnte, sei, so Dutt, Unsinn. "An der Einstellung der Spieler gibt es nichts zu kritisieren." Jan Rosenthal und Ömer Toprak hatten zu Wochenbeginn Muskelprobleme im Oberschenkel, steigen aber heute wieder ins Mannschaftstraining ein. Heiko Butscher (der ja schon die zweite Halbzeit an Stelle von Barth in Hannover spielte) ist wieder fit. Hinter Topraks Einsatz steht ein Fragezeichen.



Was den punktgleichen Tabellennachbarn Hamburger SV anbelangt, findet Dutt, dass die Tabelle die Realität nicht ganz richtig widerspiegele. Von gleicher Augenhöhe könne man eigentlich nicht sprechen. Dennoch räumt der Trainer seinem Team eine Chance ein, am Samstag "die gute Heimbilanz auszubauen."

Was: SC Freiburg gegen Hamburger SV
Wann: Samstag, 4. Dezember 2010, 15.30 Uhr
Wo: Dreisamstadion
Tickets: nur noch wenige Sitzplatzkarten für die Osttribüne

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