SC-Fans danken Achim Stocker

Hannah Allgaier

Heute vormittag findet im Dreisamstadion die Trauerfeier des SC für den am vergangenen Wochenende verstorbenen Präsidenten Achim Stocker statt. Schon gestern konnten Mitglieder und Fans des SC Freiburgs Abschied von Achim Stocker nehmen und sich in der Lounge der Hauptribüne in ein Kondolenzbuch eintragen.

Markus Kura

"Ich habe Achim Stocker persönlich gekannt. Er war ein sehr menschlicher Typ und hat oft Scherze gemacht. Es stand für mich gar nicht in Frage, ob ich heute kommen würde. Nie im Leben wäre der SC Freiburg heute erstklassig, wenn es Achim Stocker nicht gegeben hätte. Er war ein toller Vorstand.


Im Kondolenzbuch wollte ich persönlich von ihm Abschied nehmen. Ich habe ihm gedankt und meinen Namen hinterlassen."

Mareike Gottwalt & Andreas Haury

"Wir sind beide von einem Fanclub des SC Freiburg. Dadurch haben wir Achim Stocker auch oft auf Versammlungen erlebt, er war ein Teil des SC Freiburg.

Uns er ist immer nett und sympatisch rübergekommen. Aber Achim Stocker wusste auch genau, was er wollte und hatte immer ein offenes Ohr für die Angelegenheiten der Fans. Im Kondolenzbuch  haben wir unser Mitleid ausgedrückt und seiner Familie Mut und weiterhin alles Gute gewünscht.

Achim Stocker war ein Mensch, der immer auf sein Bauchgefühl gehört hat. So in der Trainerfrage und auch bei Spielern. Dafür danken wir ihm."

Tobias Wahl

"Es war mir ein persönliches Anliegen heute zu kommen. Ich verbinde viel mit dem SC Freiburg und habe auch schon viele Jahre eine Dauerkarte. Ohne Achim Stocker wäre der SC heute nicht in der ersten Liga. Wir haben ihm alles zu verdanken.

Ich habe ihn persönlich erlebt und er war immer ehrlich zu uns Fans. Direkt, aber unverstellt.

Heute habe ich ihm gedankt für alles, was er für den SC getan hat. Auch für die ganzen Erfahrungen und Erlebnisse, die ich erleben durfte.
Achim Stocker hat etwas Bleibendes in Freiburg geschaffen."

Fredi Armann


"Ich bin schon lange ein Anhänger des SC Freiburg. Stocker habe ich als einen sehr guten Präsidenten erlebt. Er war immer sehr korrekt. Zwar manchmal etwas hart, aber trotzdem immer fair. Aber ich denke, das muss man sein.

Ich bin heute hierher gekommen, um Anteil am Tod von ihm zu nehmen. Aufs Papier habe ich nur 'Danke Achim' geschrieben.!



Günther Hasenfratz

"Ich bin der Vorstand vom SV Ebent. Also eigentlich der Nachbar vom SC. Daher kannte ich Achim Stocker auch persönlich. Wir haben uns oft auf den Spielen der Amateure gesehen. Da war er immer mit seinem kleinen Hund. Unsere Töchter sind auch zusammen zur Schule gegangen.

Diese Art der Verabschiedung finde ich richtig. Die Fans sollen auch die Möglichkeit bekommen, sich perönlich von ihm zu verabschieden.

Ohne Achim Stocker wären wir heute nicht an diesem Punkt angelangt. Ohne ihn hätte es nie einen Finke gegeben und heute auch keinen Dutt. In das Kondolenzbuch habe ich meinen Namen, meine Funktion und meine Anteilnahme geschrieben."

Franz Kromer

"Ich kenne Achim Stocker schon lange persönlich. Wir hatten sowohl beruflich, als auch persönlich viel miteinander zu tun.
Er war ein ehrlicher und verantwortungsvoller Mensch. Auch sein enormer Fußballverstand hat mich immer wieder beeindruckt. So einen Sachverstand habe ich selten erlebt.

In den Anfängen des SC hat Achim Stocker selber viel an der Mannschaft gebastelt. Genau das brauchten die damals.Ich weiß nicht, ob er eine so große Verabschiedung gewollt hätte, aber ich finde sie sehr gut. In Gedanken wird er immer bei uns bleiben."

Siegrid Strieby

"Ich habe mich gerade von Herrn Stocker verabschiedet. Ich konnte es gar nicht glauben, als nach dem Spiel gegen Hoffenheim bekannt wurde, dass er gestorben ist. Es war einfach unfassbar.

Ich bin sehr erstaunt, wie viele Menschen heute kommen. Völlig in Ordnung finde ich es, dass man den Sarg sehen kann und auch die Idee mit den Erinnerungen an ihn fand ich ganz schön.
In Deutschland ist es einmalig, dass ein Verein schuldenfrei ist. Achim Stocker hat dem SC dazu verholfen.

Ich habe sehr viel Respekt vor diesem Menschen und seiner Arbeit. Genau deshalb wollte ich ihm heute meine letzte Ehre erweisen. Unterschrieben habe ich nur mit meinem Namen."

Klara Spingler

"Über zehn Jahre hatte ich eine Dauerkarte für den SC. Nur in den letzten Jahre musste ich die Spiele leider vom Sofa aus sehen. Achim Stocker war ein ganz lieber Mann. Ich kannte ihn persönlich, da er mit meinem Mann zusammengearbeitet hat.

Ich habe große Bedenken, wie es ohne ihn weitergehen wird. Genau das habe ich auch zu Papier gebracht. Ich befürchte nichts Gutes.

Die vielen Kerzen und auch die Blumen sind schön hergerichtet. So kann der Achim Stocker in Ruhe gehen."