Samstag: 60 Jahre Carl-Schurz-Haus mit Rap, Jazz und Kuchen-Contest

Martin Jost

1952 eröffnete in Freiburg das Amerika-Haus. Am Samstag wird den ganzen Tag gefeiert: Neueröffnung der renovierten Bibliothek, Foto-Vernissage und Kuchenwettbewerb.


Als es 1952 eröffnete, war es eine des Außenstelle des US-Presse- und Informationsamtes mit Kultur-, Austausch-, Informations- und Filmabteilungen. Und einem Bücherbus. Heute ist das Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanische-Institut ein eigener Verein mit einem Angebot an Sprachkursen, einer Bibliothek mit DVD-Verleih und über 250 Veranstaltungen zu Entwicklungen in der amerikanischen Gesellschaft und Politik wie Vorträge, Filmabende und Ausstellungen.


Auftrag des Carl-Schurz-Hauses damals wie heute: Austausch und Verständigung zwischen Deutschland und den USA fördern. Man kann sich hier unter anderem über Schüleraustausch-Programme informieren und auf Sprachtests vorbereiten.

Am Samstag wird ab 11 Uhr Jubiläum gefeiert. Da eröffnet Jerry Berndt eine Ausstellung mit seinen Fotos unter dem Titel “Beautiful America”. Um 12 Uhr wird bei Hip-Hop von Reginald Anthony die renovierte Bibliothek eingeweiht. Ab 15:30 Uhr dann Kuchenwettbewerb: Ausstellung der Wettkampftorten mit Siegerehrung und nachfolgendem Verzehr. Und ab 18 Uhr Jazz mit Edward Fernbach und Band.

Carl Schurz ist Namenspate, weil er ein ideales Verbindungsglied zwischen Freiburg und Amerika bildet: 1849 badischer Revolutionär, 30 Jahre später Innenminister der USA. Noch ur-amerikanischer an dem Badner, nach dem in Manhattan ein Park benannt ist: Er war Mitbegründer der Republikaner (damals war das eine fortschrittliche Partei). Begraben liegt er auf dem Friedhof von Sleepy Hollow. Und sein Weggefährte aus der Anti-Imperialist League, Mark Twain, schrieb seinen Nachruf.

Mehr dazu:

Was: 60 Jahre Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut. Party mit Vernissage, Musik und Kuchen.
Wann: Samstag, 20. Oktober 2012, ab 11 Uhr
Wo: Carl-Schurz-Haus, Foyer, Eisenbahnstraße 62