Salomon ehrt A-Jugend des SC mit Handtüchern

Felix Herkenrath

Empfang in der Gerichtslaube vom Rathaus: OB Dieter Salomon ehrte gestern Abend die A-Jugend des SC Freiburg für ihre gewonnene Meisterschaft. 1986 wurde dem Südbadischen Fußballverband letztmals solch eine Lorbeer zuteil (Amateurmeisterschaft des FV Offenburg). Co-Gratulanten: Achim Stocker, Otto Neideck, Ulrich von Kirchbach, Robin Dutt und Felix.



18 Uhr, alte Gerichtslaube am Freiburger Rathaus: OB Dieter Salomon und Vertreter des Südbadischen Fußballverbands gratulieren der A-Jugend des SCF zur Deutschen Meisterschaft. In seiner Rede appelliert Salomon an die Kicker von Trainer Christian Streich, dranzubleiben. Außerdem würde er es sich wünschen, dass viele der geehrten Spieler Deutsche werden, damit sie vielleicht mal für die Deutsche Fußballnationalmannschaft spielen könnten. Als städtisches Geschenk überreichte Salomon den Spielern Badehandtücher mit Georgskreuz.




Viele unter den Gästen fragen sich, warum der Star der A-Jugend, Eke Uzoma, das Finale gegen Wolfsburg nicht mitgespielt hat und obendrein nicht anwesend ist. Christian Streich beantwortet diese Frage in seiner Dankesrede. Uzoma hätte das Training drei Mal verschlafen und wurde deshalb aus dem Finalkader gestrichen. An der Ehrung in der Gerichtslaube durfte er dann auch nicht teilnehmen. Für Streich eine selbstverständliche Maßnahme, da man bei den Spielern keine Unterschiede machen wolle.

Anschließend stellt Streich sein Team im Einzelnen vor und spricht über  personelle Details: Zum Beispiel die Konkurrenz der beiden Torhüter Michael Müller und Oliver Baumann. Ein Kampf, der hart aber fair sei und in dem Baumann im Moment die Nase vorne habe.

Streich betont auch die Leistungen seines georgischen Spielers David Targamadze. Ihn hätte man damals im Alter von 15 Jahren (heute 18) mit der Hilfe von Ex-SC Spieler Alexander Iashvili an die Dreisam holen können. Es sei auffällig gewesen, wie schnell sich Targamadze beim Sport-Club und in der Fußballschule zurechtgefunden hätte. Für Streich ist es nur eine Frage der Zeit, bis einige seiner Jungs bei den Profis von Robin Dutt spielen.    



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