Klimaprotest

Rund 7500 Menschen demonstrieren bei Fridays for Future in Freiburg

Anika Maldacker

Nicht so viele wie im Mai dieses Jahres, aber mehr als im März: Rund 7500 Menschen fordern eine konsequentere Klimapolitik bei der Protestbewegung Fridays for Future in Freiburgs Innenstadt.

Mehr als 7500 Menschen demonstrierten in der Freiburger Innenstadt bei Fridays for Future. Als der Demonstrationszug gegen 10.30 Uhr am Platz der Alten Synagoge loszog, zählte die Polizei rund 6500 Menschen. Gegen 12 Uhr, als die Demonstrierenden über die Kaiser-Joseph-Straße marschierten, wurden von Polizei und Veranstalter übereinstimmend 7500 Teilnehmende gezählt. Der Klimastreik findet eine Woche vor dem Beginn der Sommerferien statt. "Die Demonstration verläuft soweit geordnet", sagt Polizeisprecher Özkan Cira, es gebe keine besonderen Vorkommnisse.




Die Zahl der Streikenden bei Fridays for Future ist nicht so hoch wie beim vorausgegangen Streiktag Ende Mai 2019. Damals zogen rund 10.000 Menschen mit der Protestbewegung durch die Freiburger Innenstadt. Mitte März dieses Jahres waren es noch rund 5000 Schülerinnen und Schüler.

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Fridays for Future in Freiburg

Ein Beitrag geteilt von Neuigkeiten aus Freiburg (@fudder_de) am Jul 19, 2019 um 2:50 PDT



Um 10 Uhr trafen sich die Demonstrierenden am Platz der Alten Synagoge. Es gab Livemusik und Reden. Unter ihnen waren größtenteils Schülerinnen und Schüler, wie die Polizei berichtet. Beispielsweise eine vierte Klasse der Karoline-Kaspar-Grundschule aus Freiburg-Vauban. Die Klassenlehrerin berichtet, dass sie mit ihren Schülern im Unterricht Demokratie- und Umwelterziehung besprochen habe – und daher mit ihnen an der Demo teilnehme. Auch Gruppen wie Omas gegen rechts, Parents for Future und Scientists for future waren mit dabei. An der Ecke Bismarckstraße/Friedrichring hat ein sogenanntes Die-in stattgefunden, bei dem sich alle Demonstrierenden leblos auf den Boden legen. Die Straße wurde dabei blockiert, nur die Fahrradwege freigelassen.



Da die Bewegung Fridays for Future unparteilich bleiben wolle, rief sie zu Beginn der Demonstration dazu auf, politische Fahnen zu entfernen.

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