Rotteck-Gymnasium: Unbekannter feuert mit Luftdruckwaffe auf Schüler

Markus Hofmann

Am Montagnachmittag ist ein 13-jähriger Schüler auf dem Schulgelände des Rotteck-Gymnasiums (Lessingstraße) durch einen Schuss aus einer Luftdruckwaffe am Hinterkopf verletzt worden. Die Polizei ermittelt, ob zwei Jugendliche für die Tat in Frage kommen.

Um kurz vor 14.00 Uhr war der Schüler gerade damit beschäftigt, einen Fußball auf dem Sportgelände des Rotteck-Gymnasiums in einem dafür vorgesehenen Raum zu verstauen. Auf dem Weg dorthin verspürte er einen Schmerz am Hinterkopf. Kurze Zeit später hatte er im Unterricht über Schmerzen am Hinterkopf geklagt und eine blutende Wunde festgestellt.


Der daraufhin verständigte Vater des Schülers brachte den Jungen in ein Krankenhaus. Dort hatte man eine oberflächliche Schusswunde festgestellt und ein deformiertes Luftdruckgeschoss entfernt. Der verletzte Junge war während dieser Zeit jederzeit ansprechbar, voll handlungsfähig und in der Lage, den hinzugerufenen Ermittlern des Polizeireviers Freiburg-Süd Rede und Antwort zu stehen.

Bei ihren Ermittlungen ist die Polizei auf zwei Jugendliche (14 und 19 Jahre) gestoßen, die für die Tat in Frage kommen könnten. Zur Stunde sind die Ermittler damit beschäftigt, die Wohnung der beiden Verdächtigen zu durchsuchen.