Rektorwahl: Cheaurés Beschwerde ohne Erfolg

Nikolai Worms

Die Universität hat während der Wahl des neuen Rektors im Juli keine rechtlichen Bestimmungen verletzt. Das teilte gestern das Wissenschaftsministerium in Stuttgart mit.



Das Minsterium hatte den Wahlvorgang überprüft, nachdem die unterlegene Kandidatin Elisabeth Cheauré sich schriftlich bei Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) beschwert hatte. In ihrem Brief wies die Slawistik-Professorin auf Unstimmigkeiten während des Verfahrens und die sich anschließenden Aussagen nach der Wahl hin, durch die sie sich diskrimiert gefühlt hätte.


Das Ministerium untersuchte daraufhin die Vorfälle, sah jedoch keinen Bedarf für rechtliche Beanstandungen. Es hätten keine "sachfremdem Erwägungen" festgestellt werden können. Die Ernennung von Vizerektor Hans-Jochen Schiewer zum neuen Rektor wird nun wie geplant in die Wege geleitet.

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