Reggae à la carte

Philipp Aubreville

Mit einem GoogleMaps-MashUp der besonderen Art beglückt die Website "German reggaeMap" Rastafaris und andere Anhänger der Offbeat-Musik.



Irgendwann einmal, in den wilden Neunzigern, bevor das Internet so war, wie es heute ist, war ein "MashUp" ein nahtloser Remix zweier Tracks durch einen DJ. Damals wäre jedem Reggae-Fan beim Wort „Mashup“ wohl nur die Verwurstung eines Bob Marley-Klassikers mit einem Peter Tosh-Hit eingefallen.


Heute aber, wo der Plattenteller meistens durch den iPod ersetzt wird, und man nicht mehr nur durch Flyer von den heissesten Parties und coolsten  Läden erfährt, sondern auch über Foren, Weblogs und Newsletter, beschreibt das Wort "MashUp" auch Kombinationen zweier oder mehrerer Web-Angebote.

Ein nettes MashUp ist die „German reggaeMap“: Das MashUp verknüpft GoogleMaps mit verschiedenen Webangeboten zum Thema Reggae.

"German reggaeMap - Visualisiert die Reggae-Szene" lautet der Slogan der Website, an der jeder Mitarbeiten kann. Wo ist das nächste Soundsystem? Wohnt in meiner Region eine coole Band? Wo ist der nächste Shop, der coolste Reggae-Radio-Sender? Wo finden Festivals statt?



Diese Informationen kann man nach einem bequemen Klick auf eine GoogleMap, mit der man den Standort der Band, der Club oder des Shops makiert hat, per Eingabe-Formular eingeben. Alle Eingaben werden redaktionell bearbeitet, also vor der Veröffentlichung überprüft: Das MashUp ist daher nicht mit Müll-Einträgen überschwemmt.

Wer also schon immer nach einem kleinen bisschen Kingston-Flair auch in seiner Stadt gesucht hat, wird hier vielleicht fündig.

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