Ranking-Ruhm: Uni Freiburg stark in der Forschung

Christoph Ries

Keine deutsche Hochschule forscht in so vielen Bereichen wie die Uni Freiburg: Bei der renommierten CHE-Studie zur Forschung an deutschen Unis belegte die Albert-Ludwigs-Universität wieder einen Spitzenplatz. Top ist Freiburg unter anderem bei VWL und Zahnmedizin, schlecht nur wenn es stinkt, raucht oder gerechnet wird.



Die Uni Freiburg gehört zu den sieben forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Das hat eine Studie des Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) herausgefunden.


Die CHE-Studie hat die Forschungsaktivitäten von 62 deutschen Hochschulen untersucht. Entscheidend war, wie viele Spendengelder die einzelnen Fakultäten pro Wissenschaftler für Forschungszwecke einstreichen konnten, wie viele Promotionen und Publikationen es gab und für wie viele Erfindungen im vergangenen Jahr Patent angemeldet wurden.

Prozentual gesehen tat nur die Technische Universität in München mehr für die Forschung. Die TU gehörte in 7 von 8 Fächern zu den Besten. Allerdings schaffte es keine andere deutsche Hochschule in so vielen verschiedenen Fächern in die Spitzengruppe wie Freiburg (10, zwei mehr als bei der letzten CHE-Studie). Besonders forschungsstark war Freiburg demnach in den Fächern Anglistik, Biologie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Geschichte und Medizin, sowie Pharmazie, Psychologie, Soziologie, VWL und Zahnmedizin.

Nur in den Fächern Chemie, Physik und Mathematik tat Freiburg zu wenig für einen Spitzenplatz. Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Jäger: „Das hervorragende Ergebnis bestätigt Freiburg als Exzellenzuniversität.“

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