Räuber erleichtert sein Gewissen nach 29 Jahren

David Weigend

Die Freiburger Kripo bekam gestern ungewöhnlichen Besuch. Ein 55 Jahre alter Mann vom Hochrhein hatte telefonisch sein Kommen angekündigt. Er habe im Oktober 1979 einen Raubüberfall begangen und wolle nun sein Gewissen erleichtern.

Der Mann gab an, vor knapp 29 Jahren mit einem mittlerweile verstorbenen Tatgenossen eine Pension in Freiburg überfallen zu haben. Ein Blick in die Akten bestätigte das. Der Überfall ereignete sich in einer Pension in der Gartenstraße. Die beiden Räuber erbeuteten damals 1.500 DM Bargeld, nachdem sie die damalige Wirtin unter Gewaltandrohung genötigt hatten, die Barschaft herauszugeben.


Die Tat ist inzwischen verjährt. Der Räuber gab an, in letzter Zeit starke Schlafstörungen zu haben, weswegen er sein Gewissen reinigen wollte.