Perfomance "Riot Days"

Pussy Riot treten im E-Werk in Freiburg auf

Peter Disch

Ihre Mischung aus Performance, Protest und Punk hat drei Mitglieder 2011 in Gefängnis gebracht. Nun zeigen Pussy Riot ihre Performance "Riot Days" in Freiburg.

Gezeigt wird die Inszenierung, eine Mischung aus Theater, Projektionen und Musik am Samstag, 17. März, 20 Uhr im E-Werk.

Eine als "Punk-Gebet" deklarierte Guerilla-Performance in Moskaus Christ-Erlöser-Kathedrale brachte den Pussy-Riot-Aktivistinnen Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alyokhina 2012 zwei Jahren Gefängnis ein, Jekaterina Samutsevichs Berufung hatte Erfolg – ihre Haft wurde in eine Bewährungsstrafe umgewandelt. Als Tolokonnikova und Alyokhina am 23. Dezember 2013 begnadigt und entlassen wurden, waren sie weltweit zu Symbolfiguren gegen die Politik des russischen Präsidenten Vladimir Putin und die restaurativen, homophoben, antidemokratischen Tendenzen in Russland geworden.


Maria Alyokhinas beschrieb die Zeit zwischen der Gründung der Gruppe bis zum Ende ihrer Haft in dem Buch "Riot Days", das im September 2017 erschienen ist. Darauf basiert auch die Performance "Riot Days".

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