Pssst! Heute feiert fudder seinen 5. Geburtstag!

Markus Hofmann

15.000 Artikel, die 150.000 Mal kommentiert worden sind: Die fudder-Redaktion hat einen (kleinen) Grund zu feiern. Denn fudder feiert heute Geburtstag. Genau heute vor 5 Jahren ist der erste fudder-Artikel erschienen. Wie es in Zukunft weitergeht - und wie der allererste Design-Entwurf von fudder aussah:



"Guten Tag, hier ist fudder" - so lautete die Überschrift des allerersten fudder-Beitrags, der am 3. Januar 2006 um 17:36 Uhr veröffentlicht worden ist.  Im Folgenden war dort zu lesen:


Heute werden wir also mit fudder beginnen. Was fudder genau ist, ist schwer zu sagen. Gewiss ist: fudder ist kein Weblog, aber ein bisschen schon. fudder ist kein News-Portal, aber ein bisschen schon. Und fudder ist auch keine Community, aber vielleicht wird es das irgend wann einmal sein. Wir wünschen uns: Wenn fudder gut werden wird, wird es einmal all diese Konzepte kombinieren: News-Portal + Blogs + Community.


Genau wie heute ging es uns in diesen Tagen vor allem aber um die Frage: Wie kann man spannenden Lokaljournalismus für junge Leute im Internet machen? Lokaljournalismus aus Freiburg über Menschen aus Freiburg für Menschen aus Freiburg und der Region. 

In den ersten Tagen von fudder ging es deswegen zum Beispiel um
  • den jungen Freiburger Filmemacher Marc Wilkins, der in Berlin den Palast der Republik retten wollte
  • und einen bewegenden Kurzfilm in der Mittagspause (die es seit dem Launch immer werktags um 12 Uhr auf fudder gibt)
Seit unserem Launch im Januar 2006 (damals noch mit WordPress-Technologie; heute: Typo3) ist fudder stetig gewachsen - zum Beispiel in Form der wöchentlichen der fudder-Seite in der Badischen Zeitung oder des Studenten-Guides Studentenfudder.

Worüber wir uns freuen:
Ein bisschen wird fudder außerhalb von Freiburg als Modell angesehen, wie erfolgreicher Lokaljournalismus im Netz für junge Menschen aussehen könnte (siehe auch: fudder in den Medien) - ein Grund, warum unsere Seite im Juli 2007 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden ist, was großen Jubel in unserer jungen Redaktion ausgelöst hat (Foto-Galerie von der Preisverleihung in Köln).

Ganz besonders stolz sind wir aber darauf, dass wir seit unserem Launch von Jahr zu Jahr an Relevanz bei unseren Nutzern gewonnen haben, was wir daran erkennen, dass unsere Zugriffszahlen wachsen. Im November 2010 konnten wir zum ersten Mal mehr als 600.000 Visits in einem Monat verzeichnen, täglich wird unsere Seite mehr als 20.000 Mal aufgerufen. Mehr als 70.000 bis 100.000 Menschen nutzen unsere Seite monatlich.

Mein herzlicher Dank geht an Euch, verehrte fudder-User, weil ihr uns regelmäßig Eure Zeit und Aufmerksamkeit schenkt - Lob und Kritik eingeschlossen. Mein Dank gilt allen fudder-Autoren, Fotografen und VJs, die in den vergangenen fünf Jahren für fudder gearbeitet haben. Mein Dank geht an die Anzeigenkunden, die (für die Nutzer kostenlosen) Online-Journalismus aus dem Hause fudder auf diese Weise unterstützen. Und mein Dank geht an die Verleger des Badischen Verlags, Wolfgang Poppen und Christian Hodeige, sowie an unseren Geschäftsführer Hans-Otto-Holz, die ein durchaus unkonventionell zu nennendes Projekt wie fudder ins Leben gerufen haben.

Wie geht es weiter?

fudder hat sich immer als Labor verstanden, in dem mit Online-Medien experimentiert werden soll. Dies soll - so unser fester Wunsch - auch weiterhin so bleiben. Denn die digitale Welt ist in 2011 genauso aufregend und unvorhersehbar wie 2006, als Facebook, YouTube oder flickr in den Startlöchern standen. Fest steht: Wir wollen uns auch im sechsten Jahr häuten, weiterentwickeln und Neues wagen.

fudder wird deshalb zum Beispiel in wenigen Wochen ein mobiles Angebot für Smartphones an den Start bringen (keine App!). Und wir peilen für 2011 einen dezenten Relaunch unserer Seite an, den wir im Vorfeld sehr intensiv mit Euch, liebe fudder-Nutzer, diskutieren wollen. Wir sind gespannt auf Eure Ideen und Wünsche.

Bis dahin: Viel Spaß mit fudder und danke für Eure Unterstützung!

Zugabe

So sah der allererste Designentwurf von fudder aus, das damals noch den Arbeitstitel null761 trug (siehe auch: Warum heißen wir fudder?). Das Design stammt von unserem fudder-Haus-Designer Thomas Piske, der bis heute die fudder-Optik ganz wesentlich gestaltet.



[Foto: Alena Stankevich / Fotolia; Illustration: Thomas Piske]