Weniger Müll

Projekt will Freiburg bis 2020 von Zigarettenstummeln befreien

Hannes Selz

Das Abenteuer Schwarzwald Unterwasserwelten Camp widmet sich in diesem Jahr der Umwelt- und Wasserverschmutzung. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen entwickeln in Workshops Ideen und Lösungsansätze.

Die Zigarette auf dem Boden ausdrücken und liegen lassen – damit soll in Freiburg bald Schluss sein. Zehn Teilnehmer beim Abenteuer Schwarzwald Unterwasserwelten Camp, das vom 7. bis 16. August in Ettenheimmünster stattfindet, haben sich das zum Ziel gesetzt. Die 18- bis 26-Jährigen wollen in Workshops Ideen und Lösungsansätze entwickeln, um das ambitionierte Ziel bereits 2020 zu realisieren.


Campteilnehmer lernen das Apnoe-Tauchen

Daneben lernen die Teilnehmenden im Camp das Apnoe-Tauchen, das Tauchen mit nur einem Atemzug, sowie das Unterwasserfilmen und -fotografieren. Durch die bessere Kenntnis des Ökosystems der Gewässer soll ihnen bewusst werden, welche Rolle diese in ihrem Alltag spielen. Probleme wie die Verschmutzung von Wasser-, Land- und Uferzonen durch Plastik, Zigarettenstummel und andere Schadstoffe sollen als Ausgangspunkt dienen, um Projekte zu entwickeln, bei denen sie selbst aktiv werden können.

"Mit den Unterwasserwelten Camps 2017 und 2018 haben wir eine breite Öffentlichkeit erreicht – auch über die Dauer der Camps hinaus", teilt Daniel Bichsel, Initiator der Camps, mit. "So haben einige der Teilnehmenden Projekte ins Leben gerufen, mit denen sie den Schutz der Unterwasserwelt an Menschen herangetragen haben, die die Wasseroberfläche selten von unten sehen."
Info

Für die Öffentlichkeit zugänglich ist in diesem Jahr ein Vortrag von Alexander Gobels über die Azoren. Der Vortrag findet am Samstag, 10. August, um 20 Uhr auf dem alten Klostergrund in Ettenheimmünster in der Münstertalstr. 35, 77955 Ettenheim, statt.

Mehr Infos zum Camp unter: www.unterwasserwelten.org