Premiere von "Alice... im Wunderland" am Samstag im Cala-Theater

Hannah Fedricks Zelaya

Wer kennt sie nicht, den verrückten Hutmacher, die Grinsekatze und das weiße Kaninchen, das immer Angst hat zu spät zu kommen? Sie sind alle Teil von Alices Wunderland und werden demnächst die Bühne des Cala-Theaters in ihre alternative Welt verwandeln.

Tick-tack, Tick-Tack, läuft die Uhr des weißen Kaninchen unerbittlich und es muss sich beeilen. Alice springt ihm neugierig in sein Erdloch hinterher und landet unverhofft in einer Welt, in der nichts so ist, wie sie es kennt.


In einer minimalistischen Dekoration dafür mit zig Requisiten aus der Alltagswelt geht das Mädchen Alice im Cala-Theater auf eine plötzliche abenteuerliche Reise in eine Welt voller Absurditäten.

In der neuen, fremden Welt zerfließt unter der Regie von Tatjana Mayer und Jürgen Weber alles Bekannte: Sprache wird umgedeutet, Regeln werden gebrochen, Begriffe umdefiniert. Logik, Ordnung und Identität lösen sich auf. "Gibt es mich?", fragt Alice. Sie wird riesengroß oder schrumpft, schwimmt im Tränenmeer. "Wenn alles rundherum sich auflöst, dann kommt man zur Mitte des eigenen Herzens", so das Cala-Theater.

Auf der Bühne stehen Lissy Blume, Maggy Forst, Paula Kühn und Lovis Weinbach. Die Choreografie stammt von Johannes Blattner, der Text von Katja Hensel.
Was: Premiere vom Theaterstück "Alice...im Wunderland"
Wann: Samstag, 18. Februar, 16 Uhr
Wo: Cala-Theater,
Kosten: ab 8,50 Euro, Kinder 6, 50 Euro