Polizisten-Gattin findet Marihuana in Hundefuttersack

fudder-Redaktion

Vor drei Wochen verhaftete die Freiburger Polizei eine 26-jährige Frau wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ihren Hund samt Hundefutter nahm ein tierlieber Polizist zu sich. Als dessen Frau den Futtersack Tage später öffnete, machte sie einen berauschenden Fund: rund ein Kilogramm Marihuana.



Bereits am 7. Mai 2013 kontrollierten Fahnder des Autobahnpolizeireviers Umkirch nahe Freiburg an der Autobahn 5 eine 26 Jahre alte Deutsche. Dabei stellten sie fest, dass die Frau, die aus Spanien eingereist war, wegen eines früheren Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz per Haftbefehl gesucht wurde. Der Haftbefehl wurde eröffnet und die Frau in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.


Das Problem: Sie führte einen etwa vier Monate alten Mischlingshund mit sich und wollte partout nicht, dass das Tier in ein Tierheim gebracht wird. Sie war allerdings damit einverstanden, den Hund in die Obhut eines tierliebenden Polizeibeamten zu geben. Da die Festgenommene auch noch einen Sack spanischen Hundefutters dabei hatte, wurde sie gebeten, dieses Hundefutter an den polizeilichen Hundefreund herauszugeben. Nach einigen Diskussionen stimmte sie dem zu - "auffallend schweren Herzens".

Der tierliebende Polizeibeamte hatte zunächst die Absicht, das Hundefutter an Waldtiere verfüttern. Als seine Ehefrau den Futtersack Tage später öffnete, fand sie darin rund ein Kilogramm Marihuana. Die Folge: Ein erneutes Ermittlungsverfahren gegen die Festgenommene wurde eingeleitet.

Das Resümee der Polizei: Tierliebe zahlt sich aus.



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[Bild: Polizei Freiburg]