Polizeihundeinsatz nach schwerem Unfall

David Weigend

Mit dem Einsatz eines Polizeihundes endete gestern Abend die Flucht eines 31 Jahre alten Mannes aus dem Raum Emmendingen, der kurz nach 18 Uhr zwischen Umkirch und Hugstetten einen schweren Verkehrsunfall verursacht hatte und dann zu Fuß geflüchtet war.



Der bei der Polizei bereits früher auffällig gewordene Mann wehrte sich heftig gegen die vorläufige Festnahme und attackierte auch den Polizeihund. Dieser biss den Mann mehrmals. Ein Polizeibeamter wurde durch Schläge verletzt. Später griff der 31-Jährige auch die medizinischen Helfer massiv an und musste auf der Trage fixiert werden.


Ob sein auffälliges und aggressives Verhalten durch Alkoholgenuss oder Rauschgiftkonsum erklärbar ist, wird das Untersuchungsergebnis einer Blutprobe in wenigen Tagen zeigen. Ungeklärt ist auch noch, ob er das Fahrzeug rechtmässig benutzte.

Kurz nach 18 Uhr hatten Autofahrer einen schweren Unfall an der Einmündung der neuen Umkircher Umgehungsstrasse in die L 116 gemeldet. Ein Pkw, besetzt mit zwei Personen, war, von Freiburg kommend, ungebremst über die L 116 hinweggerast, durchschlug eine Absperrung auf der anderen Straßenseite und stürzte dann eine etwa zehn Meter hohe Böschung hinab. Erst rund 30 Meter weiter, nach mehrfachem Überschlag, kam das Fahrzeug auf einem Acker völlig demoliert auf dem Dach zum Endstand.

Verkehrsteilnehmer bargen die schwer verletzte 19 Jahre alte Beifahrerin aus dem Auto. Sie wurde mit Verdacht auf schwere Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 31jährige Fahrer flüchtete sofort, als die Polizei am Unfallort eintraf.