Nach Attentat in Straßburg

Polizei verschärft die Sicherheitsvorkehrungen in der Freiburger Altstadt

Joachim Röderer

Nach dem Terroranschlag in Straßburg wird die Polizei in Freiburg deutlich ihre Präsenz in der Altstadt und auf dem Weihnachtsmarkt erhöhen. Auch Polizisten mit Maschinenpistolen werden patrouillieren.

Die Freiburger Polizei verschärft nach dem Anschlag nahe dem Weihnachtsmarkt in der elsässischen Nachbar-Metropole Straßburg deutlich die Sicherheitsvorkehrungen. So werden in der Altstadt und auf dem Weihnachtsmarkt deutlich mehr Kräfte eingesetzt, sowohl in Uniform als auch in zivil, erklärte Polizeisprecherin Laura Riske am Mittwochmorgen auf BZ-Nachfrage.


Das alles hat auch damit zu tun, dass der Täter in Straßburg noch auf der Flucht ist. Polizisten werden auch mit Maschinenpistolen patrouillieren und sich in neuralgischen Punkten aufstellen. Etwa in Bahnhofsnähe in der Eisenbahnstraße oder in der Kaiser-Joseph-Straße. An den Zugängen zum Weihnachtsmarkt sollen auch Mannschaftswagen der Polizei platziert – um im Notfall schnell die Zugänge sperren zu können.

Beim Freiburger Weihnachtsmarkt hatte man – im Gegensatz zu anderen Städten – bislang stets auf Betonsperren oder Poller verzichtet.