Sedanquartier

Polizei und Feiernde geraten nach Maifest in Freiburg aneinander

BZ-Redaktion

In der Nacht zum 1. Mai hat die Polizei im Freiburger Sedanquartier die letzten Feiernden unter Widerstand von der Straße gedrängt. Insgesamt sei das Fest jedoch weitestgehend friedlich verlaufen.

Im Freiburger Sedanquartier haben nach Angaben der Polizei mehr als 1500 Menschen weitestgehend friedlich in den 1. Mai gefeiert. Erst gegen zwei Uhr kam es demnach zu Auseinandersetzungen zwischen Feiernden und Beamten, als diese die letzten Betreiber von Musikanlagen aufforderten, für Ruhe zu sorgen. Circa 70 bis 80 Menschen seien noch auf der Straße verblieben und nicht bereit gewesen, freiwillig zu gehen.


Flaschen, Feuerwerk und Rauchkörper

"Nach mehrmaliger Androhung von Maßnahmen und strikter Weigerung, die Anweisungen der Polizei zu befolgen, wurden die Blockierer unter Einsatz starker Polizeikräfte von der Straße gedrängt", heißt es in einer Mitteilung der Freiburger Polizei. Einige Personen hätten dabei heftigen Widerstand geleistet. Flaschen, Feuerwerk und Rauchkörper seien in Richtung der Polizeibeamten geworfen worden.

Die Polizei führte nach eigenen Angaben mehrere Identitätsfeststellungen durch. Mindestens 39 Feiernde wurden vorübergehend festgehalten, konnten nach Aufnahme ihrer Personalien aber wieder gehen. Nach Auswertung des gewonnen Beweismaterials würden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet, so die Polizei. Ein Beamter wurde während des Einsatzes durch einen Fußtritt verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Gegen vier Uhr zogen sich die Einsatzkräfte schließlich zurück.