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Polizei überwacht Freiburger Bermudadreieck künftig per Video

Frank Zimmermann

Im Freiburger Bermuda-Dreieck ist eine Live-Überwachung der Polizei vorgesehen – außerdem sollen drei weitere Kriminalitätsschwerpunkte überwacht werden.

In Freiburg werden Stadt und Polizei im Rahmen der vereinbarten Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Land vier statt der bislang angedachten drei Kriminalitätsschwerpunkte im öffentlichen Raum überwachen. Die Polizei wird sich dabei selbst nur ums Bermuda-Dreieck kümmern, vorgesehen ist dort eine Live-Überwachung an Monitoren und eine schnellen Eingreiftruppe, die nicht mit dem normalen Streifendienst betraut ist.


Fürs Bermuda-Dreieck sei eine Live-Überwachung für die Polizei Pflicht, sagt Polizeidirektor Armin Bohnert, Leiter der Führungsgruppe der Direktion Polizeireviere: "Das Innenministerium hat sich 2000 mit einer Führungs- und Einsatzanordnung selbst auferlegt, nicht nur einfach Kameras einzuschalten."

Überwachung in Bertoldstraße, Colombi-Park und Stühlinger Kirchplatz

Währenddessen ist die Stadtverwaltung um die Aufzeichnungen in den drei anderen Überwachungsbereichen untere Bertoldstraße (zwischen Rotteckring und Stadtbahnbrücke), Colombi-Park und Stühlinger Kirchplatz zuständig, bestätigen Martin Schulz, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes, und Polizeidirektor Bohner. Losgehen soll die Überwachung – Stand heute – im Frühjahr 2018 zunächst im Bermuda-Dreieck.

Die Einschätzung für die vier Schwerpunkte basiert auf der polizeilichen Kriminalitätsstatistik und soll nach Einführung der Videoüberwachung halbjährlich überprüft werden, erklärt Bohnert. Lückenlos wird man laut Schulz die Überwachung aber nirgendwo hinbekommen. Derzeit arbeitet ein Ingenieurbüro an einem Konzept mit Angaben von Standorten und Kosten für die Kameras im Bermuda-Dreieck. Noch liegt das Gutachten nicht vor.