Polizei startet Flugblattaktion

Adrian Hoffmann

Noch immer arbeitet die Freiburger Kriminalpolizei mit Hochdruck an der Aufklärung eines versuchten Tötungsdeliktes, das am Samstag, 3. Dezember 2005, in der Reutebachgasse in Freiburg-Zähringen begangen wurde. An jenem Samstag war ein 22-jähriger Mann in der Reutebachgasse durch eine Messerattacke lebensgefährlich verletzt worden. Er befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Die Kriminalpolizei hat zwischenzeitlich auf Grundlage von Zeugenaussagen ein Phantombild des Tatverdächtigen erstellt (siehe links).



Die Ermittler erhoffen sich durch eine gezielte Flugblattaktion neue Ermittlungsimpulse. Hinweise bitte an 0761/882-4884, das anonyme Telefon 0761/ 41262 oder an: kripo.freiburg@pdfr.bwl.de


Ursprüngliche Meldung:

Am 03. Dezember 2005, gegen 0.30 Uhr, befand sich ein 22-jähriger Mann in Begleitung von zwei jungen Männern, 18 und 21 Jahre alt, in der Reutebachgasse im Freiburger Stadtteil Zähringen zu Fuß auf dem Nachhauseweg.

Sie trafen dort zufällig auf einen weiteren Passanten, mit dem es aus nichtigem Anlass zu einem Streitgespräch kam. Im Verlaufe dieses kurzen Gesprächs zog der Passant unvermittelt ein Messer hervor und stieß es dem 24-Jährigen in den Bauchbereich. Im Anschluss daran ergriff der Täter sofort zu Fuß die Flucht in Richtung Zähringer Straße und von dort weiter in Richtung Gundelfingen.

Der 24-Jährige wurde durch die Messerattacke lebensgefährlich verletzt und in einem Freiburg Krankenhaus notoperiert.