Freiburg

Polizei entdeckt Feuer in Mehrfamilienhaus – und kann Bewohner retten

Joachim Röderer

In der Nacht zum Sonntag sind bei einem Wohnungsbrand in der Breisacher Straße alle Bewohner gerettet worden. Entdeckt hatte das Feuer die Polizei, die zufällig in der Nähe eine Verkehrskontrolle durchführte.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort war am frühen Sonntag eine Streife der Polizeihundestaffel Freiburg. Die Beamten waren gegen 0.50 Uhr an der Breisacher Straße im Stadtteil Stühlinger gerade mit einer Verkehrskontrolle beschäftigt, als sie aus einem Gebäude den Alarmton eines Feuermelders hörten. Beim Nachschauen stellten die Polizisten starken Rauch fest und ein Feuer in einer Wohnung im Erdgeschoss. Sie handelten sofort und traten die Tür ein.


In der Wohnung mussten sie dann weitere verschlossene Türen öffnen, bevor sie den noch etwas verschlafen wirkenden Anwohner fanden. Dieser war augenscheinlich von der Situation völlig überrascht und verwirrt. Er musste von den Beamten aus der Wohnung geführt werden.

Die weiteren rund 20 Bewohner des Hauses konnten das Gebäude selbstständig und unverletzt verlassen. Die Berufsfeuerwehr mit einem Löschzug und ein Trupp der Freiwilligen Wehr konnten den Brand schnell löschen. Auch Rettungsdienst und Notarzt waren vor Ort.

Das Inventar der Wohnung wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, der Schaden am Gebäude ist aber wohl nur gering. Die Wohnung, in der es gebrannt hat, ist vorerst nicht bewohnbar, die Stadt Freiburg organisierte noch in der Nacht für die Betroffenen eine alternative Wohnung. Die weiteren Hausbewohner konnten nach dem Einsatz wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.