Playlist Preview: Mehmet Aslan im KGB Klub

Bernhard Amelung

Heute Abend kommt Mehmet Aslan aus Basel für ein DJ-Set in den KGB Klub. In Basel richtet zusammen mit Mario Robles, Michael Berczelly und Diskomurder die "Family Affairs"-Nächte in der unvergleichlich guten Hinterhof Bar aus. Sein Sets speisen sich aus Disco, House und Techno - aber hört lieber selbst mal rein in seine wunderschöne Playlist Preview.



Boo Williams - Further Teck

Wenn ich nicht sagen würde, dass dieser Track neu erschienen ist, würden die meisten wohl denken, er sei 10 Jahre alt. Aber es könnte auch von jetzt sein. Oder halt von gar keiner Zeit. Denn bei seinen Tracks spielt dies oft keine Rolle, und das finde ich immer wieder bemerksenswert. Es lohnt sich aufjedenfall, das ganze Album Back To The Future anzuhören.



Arno E. Mathieu - History Of A Quest

Diesen Produzenten habe ich gerade kürzlich über Sacred Rhyhtm Music entdeckt. Es ist ein hartes und treibendes Techno-Stück ohne hervorstechende Melodien, das Herzstück sind die Beats, unsere Ur-Instinkte. Und er schafft es extrem gut, die Spannung auf einer solchen Zeitspanne aufrecht zu erhalten. Man muss sich aber auch mittreiben lassen.



A Guy Called Gerald - How Long Is Now EP

Ich hab letztens auf unserer Family Affairs Seite ein ausführliches Review zu dieser EP geschrieben. Für mich eines der interessantesten Releases der letzten paar Monate, jedes Stück auf der Platte steht für sich in ganz eigener Qualität. Und die Tracks haben für mich eine seltsame Ausstrahlung, die ich nicht erklären kann, irgendetwas Verstecktes liegt ihnen zu Grunde.



Levon Vincent - Rainstorm 2

Einer der neusten von Levon Vincent. Es ist immer wieder interessant, in was für Welten die Musik dich führen kann, so ist auch dieser Track eine Reise für sich. Mir gefällt sehr, wie Levon zwischen verschiedenen Gefühlszuständen hin und her wechselt, Aber der Track trotzdem als ganzes funktioniert.



Fabio Giannelli - Maintain (Just Be Deep Mix)

Das Original mit der markanten männlichen Stimme gefällt mir auch sehr. Aber hier finde ich sehr cool, wie Just Be sie einsetzt. Sehr spät und unerwartet kommt die Stimme rein. Übehaupt auch im Original ist es ein gutes Beispiel, wie man solche Vocals einsetzen sollte, perfekt in den Groove implentiert.



Laurent Garnier - The Hoe

Anderes gutes Beispiel für den Umgang mit Stimmen. Sehr speziell eingesetzt und für mich ein recht unterbewertes Stück. Hab ich komischerweise erst kürzlich entdeckt, obwohl ich so ziemlich alles kenne von Laurent Garnier.



Robert Hood - Hate Transmissions

Dieses Stück ist aus dem Album Nighttime World 3, welches letzten September auf Music Man erschienen ist. Für mich war beim Durchhören sofort klar, dass ich das Album haben muss. Ein fast beeängistend perfektes Konzeptalbum, um das allgegenwärtige Thema Mensch und Maschine. Und Hate Transmissions ist einer der härtesten Acid-Nummern, die ich in letzter Zeit gehört habe.



Brett Johnson - Jiffy Pop

Das ist eines dieser Stücke, die ihre Magie erst auf der Tanzfläche entfalten. So wie es beginnt, würde man niemals draufkommen, wie es sich danach weiter entwickelt. Es beeinhaltet Elemente, die ziemlich poppig sind und die Bassline könnte manchen cheesy daherkommen. Aber insgesamt ist dieser Track für mich ganz speziell und sticht durch seinen Aufbau heraus.



Hanfry Martinez - Rollomixer

Dieses Stück ist ein super Werkzeug, weil es ziemlich einfach gestrickt ist. Es funktioniert alleine auch sehr gut, aber eingesetzt mit einem anderen passendem Track wird es zur richtigen Bombe.



Donna Summer - I Feel Love (Sterac Intrumental Dub Edit)

Es ist unumstritten, dass diese Bassline stundenlang weiterlaufen könnte, ohne langweilig zu werden, und Steve Rachmad treibt es hier richtig auf die Spitze, indem er die Stimme von Donna Summer fast weglässt. Es gibt viele Versionen vom Original, aber diese ist für mich mit Abstand die Beste und bringt es auf den Punkt. Ganz ohne grosse Zusätze.



Mehr dazu:

Was: Weekends w/ Mehmet Aslan (Family Affairs, Basel), Eiskaltes Händchen, Bobsket, Avid Code
Wann: Samstag, 23. Februar 2013, 23 Uhr.
Wo: KGB Klub