Playlist Preview: com.ma @ White Rabbit

Manuel Lorenz

Die Playlist-Preview: Wir befragen DJs nach ihren Tracks, die sie am Wochenende auf jeden Fall auflegen werden. Auf welche Tracks freuen sich unsere Playlist-DJs ganz besonders? Was verbinden sie mit diesen Liedern? Heute: Oskarson und Stirnband a.k.a. com.ma. sie legen Samstagabend im White Rabbit auf.


Bei com.ma handelt es sich nicht, wie zwischenzeitlich durch einen Tippfehler beim diesjährigen ZMF-Auftritt gemutmaßt, um die Aufforderung zum Komabesäufnis, sondern mehr oder weniger um die bürgerlichen Initialen der beiden DJs Oskarson, ehemals Resident der Jackson Pollock Bar, und dem einstigen 80er-Beauftragten des White Rabbit und Teilzeit-Kölner Stirnband.


Nach längerer Schaffenspause beschlossen die beiden Herren ihrer Lieblings(neben)beschäftigung wieder nachzugehen und sind seit einiger Zeit des öfteren vorwiegend im Hasen anzutreffen. So auch am Samstagabend. Auf der Suche nach Abwechslung und Schnittstellen werden die musikalischen Welten Cosmic, House, Disco, Italo, Elektrofunk, Dubstep und Indietronic durchforstet.

Diese Tracks hat Oskarson dabei:

01. Smash TV - Steroids To Heaven
Let the games beginn! With glitchy house music! Deepness!



02. Kollektiv Turmstrasse - Was bleibt (Jimpster Vocal Remix)
Es ist immer eine Freude, Jimpsters Musik zu spielen!



03. Polarsets - Sunshine Eyes (Jensen Sportag Remix)
Karibische Rhythmen, frickelige Elektronik und englischen Gitarren-Indiepop ... in der noch elektronischeren Version! Wo ist der Like-Button?
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04. Gesaffelstein - Atmosphere
Madness! Franzosen und elektronische Musik: Das passt schon lange! Zur später Stunde mehr davon!



05. Mount Kimbie - Carbonated (Peter van Hoesen Remix)
Etwas Dubstep/Post-Dubstep/Garage (wie auch immer heutzutage genannt) darf natürlich nicht fehlen. Hier in der Rave-Postproduktion! Massive!



Diese Tracks hat Stirnband dabei:

01. Robots in Disguise - Boys
Downbeat Elektropop zum Start. Als die Robotermädchen mit diesem Song 2002 rauskamen, gab es gerade eine große Beuys-Retrospektive. Seither bekomme ich die Gehirnfehlschaltung "the body of boys, the blood of Beuys" nicht mehr aus meinem Kopf. Bei diesem Stirnband-Klassiker ist Verlass auf unsere treueste Tänzerin ;-)



02. Dinosaur L - Go Bang
Auch wenn der zu früh verstorbene geniale Cellist Arthur Russel nicht immer ganz nachvollziehen konnte, was die Altmeister Walter Gibbons und François Kevorkian aus seinen Songs mischten, enstanden durch die Zusammenarbeit Evergreens des tanzbaren Untergrunds. Garage House und Disco aus 1982.
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03. Yello - Bostich
Zurselben Zeit (1981) liefert die Schweiz in Personae Dieter Meier und Boris Blank den Startschuß für das Musikclip-Zeitalter und einen Dancefloorklassiker, der im Original heute genauso frisch ist, wie die mannigfaltigen Re-Edits. Zuletzt gelungen verschnipselt von Rebolledo. Hier aber das Originalvideo:



05. Matías Aguayo - I Don't Smoke
Eben jener Rebolledo wird auf Matías letzter Kompakt-Scheibe (2011) nach einer Zigarette angeschnorrt. Erstaunlicherweise handelt es sich bei dem Mexikaner aber um einen Nichtraucher.



05. Emmanuel Jal - Kuar (Henrik Schwarz Remix)
Genug nerdige Musikhistorie, es darf getanzt werden!



Mehr dazu:

Was: Oskarson und Stirnband a.k.a. com.ma
Wann: Samstag, 8. Oktober 2011, 23 Uhr
Wo: White Rabbit


Noch mehr Ausgeh-Termine:

Alle Termine zum Wochenende findet ihr in unserem fudder-Partyplaner "Wo rockt's?". Termine unter der Woche findet ihr unter der Rubrik Kalender beim Navigationspunkt "Freie Zeit". Viel Spaß beim Stöbern.