Playlist-Preview (7): Rainer Trüby

Marc Schätzle

Die Playlist-Preview: Wir befragen einen DJ, der am bevorstehenden Wochenende in einem Freiburger Club oder an einer Freiburger Party auflegen wird. Auf welche Platten freut sich unser Playlist-DJ ganz besonders? Was verbindet er mit diesen Platten? Warum wird er sie auflegen? Heute am Start: Rainer Trüby, Urgestein und Initiator von Root Down und Beats und Öxle am Waldsee.



Rainer Trüby, Initiator von Root Down und Beats & Öxle am Waldsee spielt am Samstag bei selbiger Root Down-Veranstaltung im Waldsee. Ab 22 Uhr geht es los und als Gast hat sich Rainer Nacho Velasco aus Spanien geholt. Die Melange aus elektronischen und souligen Sounds werden an diesem Abend das Hauptthema sein.


Und diese Platten hat Rainer mit im Gepäck:

1. Dennis Ferrer: Church Lady (King Street)

mein derzeit fast liebster Houser, der New Yorker Dennis Ferrer lässt die Kirche hier nicht im Dorf. “Church Lady” ist Gospelhouse vom feinsten gar mit Ravequalitäten, Hallelujah!

2. Future Beat Investigators: Forthosewhoknow / Dark Suite (Raw Fusion)


Lil Tony von Nu Spirit Helsinki besticht hier mit Detroit und neuem Projektnamen auf “Dark Suite” und mit deepstem House a la Innervisions auf “Forthosewhoknow”. Rauskommen soll das ganze auf Mad Mats´ Raw Fusion Label, welches in Stockholm zu Hause ist. Vollkommen...

3. Michael Procter: Love Don´t Live – Tommy Musto´s New Birth Mix (Soulfuric)

Oldies but Goldies kommen bei Root Down selten zu kurz. Wir schreiben das Jahr 1996. Tommy Mustos Take von “Love Don´t Live” ist für mich eine der zeitlosesten energetischsten und schönsten Vocalhousenummern. Was ´ne Stimme...

4. Mari Boine: Vuoi Vuoi Me – Henrik Schwarz Mix (Universal)


Herr Schwarz, Exilschwabe in Berlin ist in Höchstform und macht derzeit gar nichts falsch. Er setzt die norwegische Gipsy/Folk – Stimme Mari Boines perfekt in Szene und verpasst Ihr ein schmuckes deepes Housegewand.

5. Lanu: Dis-Information (Truthoughts)

Es gibt immer noch Lichtblicke im Brokenbeat. Dieser kommt aus Neuseeland und besticht durch knackige Beats, schöne Harmonien und eine gehörige Portion Soulfulness. Lanu haben auch ein sehr anständiges Album frisch am Start.

6. Koop: Different You – Innocent Sorcerers Mix (Compost)


Koop aus Schweden sind keine Unbekannten mehr mit 2 erfolgreichen Jazzalben auf Compost Records auf dem Buckel. Die Remixe lohnen sich auch, neben Christian Prommer´s “Drum Rhythm A” ist “Different You” von den Innocent Sorcerers aus Polen mein weiterer Favorit, minimal, deep, aber doch nicht zu reduziert. Konsenspladde.

7. Palmskin Productions: Fall Away (freerange)


Eine Hymne aus dem Hause Freerange, meinem derzeitigen Lieblingslabel aus England. Das Streichersample lässt Erinnerungen an Pepe Braddocks “Deep Burnt” wach werden. Hübsch.

8. Bangana: Fantasma (Heya Hifi)

Noch was aus Schweden. Bangana sind das Alter Ego der S.U.M.O. Jungs, welche schon einiges amtliches vorgelegt haben. “Fantasma” ist ein Trommelmonster mit Rhythmuswechseln und allem drum und dran, was sprichwörtlich abgeht wie “Schmitt´s Katze”

9. Frankie Valentine: World Of What – Bushwacka Mix (Sunshine Enterprises)


Bushwacka ist normal für Breakbeats bekannt, macht hier aus Frankie Valentine´s “World Of What” aber eher ne deepe Housenummer, welche durch ne sehr spannende Dramaturgie besticht und ganz von hinten kommt.

10.The Jacksons: Heartbreak Hotel – Sasso reedit

Michael Jackson und Geschwister werden hier von Sasso aus England editiert und die haben das gut gemacht. Feinster Boogietune, der immer für beste Laune sorgt.

Mehr dazu:

Was: Root Down
Wann: Samstag, 24.02.07, 22 Uhr
Wo: Waldsee

Alle anderen Partys und Konzerte vom Wochenende gibt's wie immer bei Wo rockt's.