Phantom Mares sieht siebte EHC-Pleite in Folge

Dirk Philippi

Au Backe, Krisenalarm beim EHC Freiburg! Am gestrigen Abend verspielten die Wölfe einen 5:3-Vorsprung gegen den Tabellenletzen aus Rosenheim und kassierten mit dem bitteren 5:6 nach Penaltyschießen bereits die siebte Niederlage in Folge. Gast im Stadion und im ViP-Raum bei der Pressekonferenz (fudder-Videomitschnitt) mit Freiburgs Trainer Sergej Svetlov und Gästecoach Markus Berwanger war auch EHC-Rekordspieler Petr Mares. Die Gerüchteküche beginnt zu brodeln.

Eishockey kann so wunderbar kurios sein! Da gewinnt der Sportbund Rosenheim auswärts im Breisgau und rutscht dennoch auf den letzten Tabellenplatz. Und da verlieren die momentanen Freiburger Kufenschleicher und klettern dennoch auf einen der begehrten acht Playoff-Plätze - günstige Ergebnisse der Konkurrenz machen es möglich. fudder hat für Euch das Video der Pressekonferenz, wobei außer dem letzten Satz (technischer Fehler) auch noch etwas Zweites auf den bewegten Bildern fehlt:


Gast im Stadion war EX-EHC-Torjäger Petr "Mad Dog" Mares (über 400 Spiele und 400 Punkte für Freiburg). Auch wenn niemand Stellung zu einer möglichen Rückkehr des Torjägers beziehen wollte, hat fudder folgende Informationen:

Petr Mares wurde angeblich unter der Woche von seinem bisherigen Arbeitgeber, dem Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen "Steelers", bis auf Weiteres beurlaubt. Ein anderer Bietigheimer Spieler will bereits gepackte Schläger und einen geräumten Kabinenplatz am alten Fleck der #53 bemerkt haben. Ohne Zweifel würde man beim EHC Petr Mares liebend gern wieder im blau-weiß-roten Trikot spielen sehen - allein wie finanzieren?

Wolfgang Kunkler, 1. Vorsitzender der Wölfe, ließ sich ganz zum Schluss doch noch zu einem Statement überreden: "Sicher ist der Petr immer ein sehr, sehr interessanter Spieler. Aber warten wir´s mal ab. Sicher ist jedoch, dass wir wohl einen Spieler abgeben müssten, wenn wir tatsächlich die Chance hätten, Petr bei uns unter Vertrag zu nehmen." - Sprachs und verschwand in die Nacht. Man darf also gespannt sein.

Videomitschnitt der Pressekonferenz: