PH-Boykott gescheitert

Sophia Spillmann

Der Studiengebührenboykott an der PH ist gescheitert. Zwar gab es laut U-Asta am Ende des Monats einen Anstieg der Einzahlungen zu vermelden. Doch letztlich blieb es bei 767 von 1200 geforderten Einzahlungen.

Liegt das daran, dass die Studiengebühren noch nicht hoch genug sind, um wirklich unangenehm zu sein? Sind die Studenten das Protestieren leid? Oder liegt die niedrige Beteiligung daran, dass die Studenten fürchteten, exmatrikuliert zu werden? Fakt ist, dass die ehemalige "Protesthochburg" Freiburgs, die PH, diesmal kläglich versagt hat. Die Frist der Uni läuft am 15. Februar ab. Ein vergleichsweise kurzer Zeitraum, wenn man bedenkt, dass erst etwa 500 von 5500 Einzahlungen eingegangen sind.


Zwei Hochschulen sowie die Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe haben das Quorum von 30 Prozent übrigens bereits erreicht.