Pfützefäscht: Rutschgaudi im Hochschwarzwald

David Weigend

Vergangenes Jahr ist das Pfütze-Fäscht bei Todtmoos wegen Schneemangels ausgefallen. Am 20. Januar um 12 Uhr könnte es aber wieder klappen. Ziel ist es, mit möglichst abgefahrenen Vehikeln und Anlauf eine Pfütze zu überqueren. Die meisten machen das ganz ohne Neopren.



Das Pfütze-Fäscht funktioniert vereinfacht so: Man baue sich ein lustiges Fahrgerät, zum Beispiel einen Riesenschuh, einen präperierten Kinderwagen, ein Kufenflugzeug oder ein Schneetrike, fährt darin und mit einigen Freunden einen 150 Meter langen Buckel runter mit dem Ziel, den am Buckelfuß liegenden, zwei Meter tiefen Tümpel zu überqueren. Diesen Vorgang beobachten dann zwischen 2500 und 3000 amüsierte Zuschauer sowie eine Jury, die in den Klassen "Vehikles" sowie "Ski und Snowboard" Punkte vergibt und Sieger kürt.


Heinz Frommherz vom Organisatorenteam sagt: "Das ganze soll eine Gaudi sein und keine Veranstaltung für Hightech-Schlitten. Entscheidend ist der Spaßfaktor. So kann auch ein Vehikel gewinnen, dessen Lenker es nicht schaffen, die Pfütze zu überqueren."

Die Anmeldungen fürs achte Pfütze-Fäscht werden vorraussichtlich ab dem 13. Januar eingehen. Dann wird endgültig feststehen, ob genug Schnee liegt. Der Erlös der Veranstaltung kommt einem guten Zweck zu Gute.

Mehr dazu:

  • Was: Das 8. Pfütze-Fäscht (Website)
  • Wann: Sonntag, 20. Januar, 12 Uhr