Pfütze-Fäscht: Tümpel-Schanzenspringen im Hotzenwald

Julia Bauer

Nachdem das legendäre Pfütze-Fäscht im Hotzenwald in den vergangenen zwei Jahr wegen akuten Schneemangels abgesagt werden musste, findet am kommenden Sonntag die 2009er Auflage der alljährlichen Tümpel-Schanzenspringens statt. "Es gibt genug Schnee", sagen die Veranstalter. "Rund 60 Mutige haben sich angemeldet." Warum sich ein Ausflug zu der Gaudi in der Nähe von Todtmoos lohnt, erklärt Julia.



Eine 150 Meter lange, steile Piste und ein zwei Meter tiefer Tümpel: das sind die Hauptzutaten für das Pfütze-Fäscht in Herrischried-Wehrhalden.


Mit selbstgebauten, möglichst kreativen Fahrzeugen wollen die waghalsigen Teilnehmer des Traditionsfestes diese beiden Hindernisse möglichst elegant überwinden. Doch spätestens beim Tümpel geht das meist schief: trocken kommt hier keiner unten an.

Doch das ist Nebensache. Für die bereit stehende Jury geht es vor allem um das Einfallsreichtum in den beiden Kategorien „Vehikels“ und „Ski und Snowboard“, für Teilnehmer und Zuschauer – natürlich – um den Spaßfaktor. Der drückt sich schon in den Fahrzeugen aus. Egal ob Elefant, Spongebob-Mobil oder Formel-1- Rennwagen: Hauptsache, die Dinger sehen in den fünf Minuten ihrer Präsentation, bevor sie an Hang und/oder Tümpel zerschellen, geil aus, und rufen Lacher hervor.

Dank des großen Zuschauerandrangs ist das Pfütze-Ffäscht in seinem neunten Jahr mittlerweile ein winterliches Kultevent. Nicht nur mit lustigen Tümpelhüpfern und Hangrutschern, sondern natürlich auch mit Musik, Essen und Alkohol.

Mehr dazu:

Web: Pfütze-Fäscht


Was:
Pfütze-Fäscht 2009
Wann: Sonntag, 1. Februar 2009, 12 Uhr
Wo: Herrischried-Wehrhalden, bei Todtmoos (Anfahrts-Skizze)