Passage46-Barkeeper Alexander Mayer gewinnt Cocktail-Contest in Berlin

Carolin Buchheim

Alexander Mayer, Bartender in der Passage46, hat in Berlin bei der "Made in GSA Cocktail Competition" gewonnen. Was in seinem "Cowbell" drin steckt, und ob man den auch in der Passage bekommt:



Alexander Mayer setzte sich bei der "Made in GSA Cocktail Competition" gegen elf Bartender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch. Im Wettkampf: Cocktails, die mit regionalen Produkten hergestellt werden.


In Mayers "Cowbell" stecken daher Williams-Christ Birnenbrand von Schladerer aus Staufen, Belsazar Wermut, der mit Weinen vom Kaiserstuhl hergestellt wird, Zuckersirup, Tannenduftessenz – und Buttermilch. "Auf die Idee kam ich, als ich einen Freund im Engadin besucht habe", sagt der 26-jährige Mayer. "Am Ende des Tages war vom Buttern noch Buttermilch übrig, die haben wir mit Obstbrand getrunken."

Tannenduftessenz stellt man übrigens her, indem man Birnenbrand mit ätherischen Ölen aus der Tannenspitze mischt. "Der wird am Ende auf den Drink gesprüht, das riecht wie ein Tannenwald."
In der Passage soll es den Cowbell ab und zu auch mal geben: "Immer, wenn ich an richtig gute Buttermilch komme."



Alexander steht erst seit zwei Jahren hinter der Bar, der gelernte Kunstschmied startete seine Gastrozeit vor vier Jahren im Picc und im Waldsee, vor der Passage46 hat er in der Hemingway Bar gearbeitet. Eins ist ihm besonders wichtig: Bararbeit, das sei Teamwork. "Ein guter Drink entsteht nur in einem guten Arbeitsumfeld. Das haben wir in der Passage dank Andreas Schöler und Boris Gröner."

Dafür spricht auch, dass ein weiterer Bartender aus dem Umfeld von Schöler und Gröner auch auf dem Podium gelandet ist: Jan Jehli (3. von links), ebenfalls Ex-Hemingway Bar und nach einem Zwischenstopp im Le Trois Rois in Basel jetzt in The Parlour in Frankfurt, machte mit seinem "Schwarzwald Säuerling" den 2. Platz.