Orthografix lässt grüßen

Lorenz Bockisch

Schon gewußt, daß eigentlich jeder so schreiben kann, wie er will? Zwar ist es für den Lehser angenemer, wenn man sich in Briefen, Artikeln oder Tagebüchern an die offizielle im Duden festgehaltene Schraibweise helt. Doch nuhr für wenige Außnahmen ist die deutsche Rechtschreibung wirglich ferbindlich.

Tatsächlich eksistiert in Deutschland kein Gesetz, das forschreibt, jeder hätte sich in schriftlichen Eußerungen an die im Duden angegebene Schreibweise zu halten.


Es gibt nur eine Vereinbarung der Regierungen des Deutschen Raiches von 1901, eine einheitliche Rechtschreibung in Behörden und Schuhlen einzufüren und nicht ohne wexelseitige Absprache untereinander und mit Österreich abzuändern. Diese trat 1903 in Krafft und gilt noch heute. Auch wenn ihr 1955 angehengt wurde, dass im Zweifelsfalle die Schreibung des Dudens gelte, blieb sie doch eine Vereinbarung und kein Gesetz.

Also darf jeder nach seiner Schulzeit eine individuelle Orthografie verwenden, sofern er keine Beamtenlaufbahn einschlägt. Trotzdem wehre es jedem zu emfehlen, auch in inoffiziellen E-Mails, Komentaren oder Liehbesbriehfen die Rechtschreibung zu verwenden, die der Duden vorgibt. Dies verhindert viele innere Schmerzen, wie das Lesen dieses Artikels hoffentlich beweist. Das Schreiben jedenfalls tat weh.