Online ist Obama die Nummer eins

Carolin Buchheim

Ginge es nach dem SMS-Social-Netzwerk Twitter.com, so stünde schon fest, wer bei den US-Präsidentschaftswahlen im November für die Demokraten antreten wird: Barack Obama hat dort sieben Mal so viele Followers wie Hillary Clinton und ist der populärste Twitter-Nutzer überhaupt.



Er ist unter allen Twitter-Nutzern die Nummer eins: Zur Zeit hat Barack Obama 14.769 Followers, also Nutzer, die seine Updates erhalten, und folgt selbst 15.370 Nutzern. Hillary Clinton liegt mit 1,901 Followers lediglich auf Rang 90.


Trotz seiner Popularität auf Twitter nutzt die Obama-Kampagne den SMS-Dienst äußerst sparsam: Lediglich 81 Updates wurden in den vergangenen elf Monaten veröffentlicht.

Zum Vergleich: Twitter-Nutzer #2, Video-Blogger und Twitter-Dauernutzer Robert Scoble, hat mehr als 7.500 Updates veröffentlicht.



Auch auf anderen Online-Netzwerken liegt Obama klar vor Clinton: So bei MySpace (Obama:318.975, Clinton: 187.979), Flickr (Obama: 2.358, Clinton: 0), YouTube und Facebook (Obama: 685.258, Clinton: 133.506).

Die Kampagne von Barack Obama scheint mehr Energie auf den Wahlkampf auf Social Networking Plattformen zu verwenden als die Kampagne von Hillary Clinton. Obama ist neben den Mainstream-Plattformen Facebook und MySpace auch auf kleineren Netzwerken wie dem Business-Netzwerk LinkedIn, dem religösen FaithBase, dem afro-amerikanischen BlackPlanet, dem Latino-Netzwerken MiGente und MyBatanga und dem asiatisch-amerikaischen AsianAve vertreten.

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