Freiburg-Haslach

Onkel stellt sich in Freiburg nach tödlicher Messerattacke auf 21-jährigen Neffen

dpa & bz

In Freiburg-Haslach ist ein 21-Jähriger von seinem Onkel mit einem Messer tödlich verletzt worden. Der 39 Jahre alte Tatverdächtige hat sich nachts in Freiburg der Polizei gestellt.

"Der 39-Jährige hat sich bei unseren Kollegen beim Polizeirevier Freiburg-Süd gemeldet und ist dann festgenommen worden", sagte Polizeisprecherin Laura Riske. Er stellte sich um 00:05 Uhr. Der Mann steht im Verdacht, seinen Neffen im Streit erstochen zu haben. Im Laufe des Vormittags sollte er dem Haftrichter vorgeführt werden. Von der Befragung erhoffen sich die Beamten Hinweise auf die Hintergründe der Tat.


Anwohner hatten am frühen Samstagmorgen einen lauten Streit bemerkt und die Polizei verständigt. In der Wohnung im Freiburger Stadtteil Haslach fanden Beamte den schwer verletzten Neffen. Der 21-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, starb dort aber später an einer Stichverletzung am Oberkörper. Der tatverdächtige Onkel flüchtete zunächst.

Regionale und überregionale Fahndung nach dem Flüchtigen

Die Polizei fahndete mit allen ihr an diesem Wochenende noch zur Verfügung stehenden Kräften nach dem Flüchtigen. Kräfte der Polizeireviere Freiburg-Nord und Freiburg- Süd unterstützten die Ermittler der Kriminalpolizei im Stadtgebiet Freiburg, die Fahndung der Kriminalpolizei suchte überregional nach dem Tatverdächtigen.

Da der mutmaßliche Täter namentlich bekannt ist, hatte die Polizei anders als bei den jüngsten Tötungsdelikten von Maria L. und Carolin G. keine Sonderkommission gebildet. Wegen der Ermittlungen in den beiden Tötungsdelikten hat die Beamten im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg Unterstützung aus Offenburg und Karlsruhe erhalten.

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