Oikos: Neues Studentenwohnheim in der Vauban

Eva Lickert

Seit rund einer Woche ist in der Vauban ein neues Studentenwohnheim des Studentenwerks namens Oikos bewohnbar. Gestern wurde die offizielle Einweihung gefeiert: zusammen mit dem neuen Rektor und einer Schar Anzugträgern haben wir die neuen Studi-Wohnungen in Augenschein genommen. Und konnten dabei halb-bezogene WGs begutachten.

  Die leer stehenden Wohnungen des neuen Wohnheims Oikos des Studentenwerks in der Astrid-Lindgren-Straße im Vauban sehen noch ziemlich ungemütlich aus: die weißen Wände sind kahl und bei dem grauen Wetter ist auch der Blick aus dem Fenster nicht gerade aufmunternd, denn dort gibt es typisches Vaubaner Baustellenidyll.


In den Zimmern der einzelnen Wohnung wartet die Studentenwohnheims-Standardausstattung auf die ersten Bewohner: ein Schreibtisch, ein Metallbett, eine Stehlampe und ein großer Doppelschrank, in zweckmäßigen aber modernen Design; weitaus hübscher als die Standardmöbel anderer Freiburger Wohnheime.



Ganz anders ist die Stimmung in den bereits bezogenen Wohnungen. In einer Wohnung im dritten Stock haben es sich die ersten studentischen Mieter schon gemütlich gemacht: Bequemlichkeit ist hier die Devise, in der Standard-Küche steht schon ein Sofa (das lenkt ein wenig von den grässlichen leuchtend-blauen Standard-Stühlen, passend zum leuchtend-blauen Mülleimer übrigens, ab), es gibt Poster an den Wänden und Vorhänge. In einer anderen Wohnung freut sich einer der Bewohner, ein Austauschstudent, über die zwei Badezimmer, die große Küche und die beiden Balkone der Wohnung.

Im circa 9.500 qm großen Wohnheim, das rund 3,6 Millionen Euro gekostet hat, gibt es insgesamt 15 Wohngemeinschaften für je vier bis fünf Personen, insgesamt haben also bis zu 65 Studierende darin Platz. Die Zimmer kosten zwischen 240 und 300 Euro. Studenten können sich für die Zimmer im neuen Wohnheim zum Sommersemester vom 15. Januar bis zum 31. März und zum Wintersemester vom 15. Juli bis zum 30. September eines Jahres bewerben.



Das Wohnheim soll mehr sein als nur ein einigermaßen günstiger Studi-Schlafplatz: "Oikos", das bedeutet "Hausgemeinschaft", und die soll es hier geben. Ein Mit-, kein Nebeneinander. Dazu passt auch, typisch Vauban, die energiesparende Bauweise des Wohnheims.

Alles sehr hübsch und sehr nett, insgesamt. Bei der Einweihung fiel nur eins negativ auf: die Lage direkt an den Gleisen der Bahnlinie Richtung Basel. "Das ist aber nicht weiter schlimm,“ beruhigt einer der Architekten bei der Führung durch den 4. Stock des Wohnheims. „Die zweite Wand, die sich zwischen Wohnung und Flur befindet, sorgt dafür, dass man in den Wohnungen von dem Lärm nichts mitbekommt.“

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Web:
Studentenhaus Oikos