Obresa: "Ich bin kein guter Diplomat"

Adrian Hoffmann

"Deswegen haben wir uns von den Playoffs verabschiedet" - dieses Statement war nach Darstellung der Wölfe Freiburg ausschlaggebend dafür, dass sich Peter Obresa von der Trainerbank der Wölfe verabschieden musste. Im fudder-Interview bezieht Obresa nun erstmals Position.



Wie kommentieren Sie die Trennung aus jetziger Sicht, zwei Tage später?

Peter Obresa: Jeder trifft seine Entscheidung. Der Verein genau wie ich. So ist das nun mal.

Welche Rolle hat denn nun ihrer Meinung nach das Statement auf der Pressekonferenz für die Entlassung gespielt?

Peter Obresa: Das war ausschlaggebend.

War dieses Statement denn unüberlegt von ihnen oder würden sie das wieder tun?

Peter Obresa: Ich bin eben einer, der sagt, was er denkt. Ich bin kein guter Diplomat. Das ist einfach, was ich in diesem Moment gefühlt habe.

Finden sie es denn in Ordnung, dass ihnen aus solch einer "Momentsaussage" ein Strick gedreht wurde?

Peter Obresa: Ich habe das halt so gesagt, ich bin jahrelang in diesem Business. Diese Aussage wurde eben schnell auf die Waagschale gelegt, woanders ist das vielleicht nicht so.

Wölfe-Chef Kunkler wirft ihnen, so die Badische Zeitung, unprofessionelles Verhalten vor. Was sagen sie dazu?

Peter Obresa: Noch mal: Ich habe in diesem Moment einfach gesagt, was ich gefühlt habe. Ich werde jetzt nicht Herrn Kunkler gegen das Schienbein treten. Das hat ja keinen Sinn.

Wie geht es weiter, haben sie konkrete Pläne?

Peter Obresa: Ich bin ein gelassener Mensch!