Jugendkulturzentrum

OB Salomon will Artik das E-Werk schmackhaft machen

Sina Gesell

Wie geht’s weiter mit dem Artik? Bei einem rund einstündigen Gespräch über einen neuen Standort für das Jugendkulturzentrum traf sich die Rathausspitze am Freitag mit den Verantwortlichen.

Über die Zukunft des Artik hat sich die Rathausspitze am Freitagnachmittag mit Vertretern des Jugendkulturzentrums ausgetauscht. "Es war ein sehr freundliches Gespräch", resümiert Oberbürgermeister Dieter Salomon.


Auch Bürgermeisterin Gerda Stuchlik sowie weitere Vertreter der Verwaltung waren bei dem rund einstündigen Treffen dabei. "Wir haben unsere Positionen ausgetauscht", so Salomon. Er habe versucht, den Artik-Leuten das E-Werk "schmackhaft zu machen". Inwiefern das gelungen sei, müsse man abwarten.

Artik würde am liebsten ins ADAC-Gebäude am Karlsplatz

Ein Einzug ins soziokulturelle Zentrum an der Eschholzstraße ist die jüngste Idee in der Debatte um einen neuen Standort für das Jugendkulturzentrum. Wie berichtet, halten die Artik-Verantwortlichen nicht viel von dem Vorschlag, sondern an dem Wunsch fest, ins alte ADAC-Gebäude am Karlsplatz einzuziehen. Dafür habe man ein Konzept entwickelt, das auf der Nähe zur Innenstadt fuße, so Artik-Chef Konstantin Rethmann in dieser Woche gegenüber der BZ.

Für die Stadt, so OB Salomon, stelle ein Einzug ins E-Werk eine kostengünstigere Lösung dar. Über das Thema soll am Montag im Hauptausschuss gesprochen werden. Zuletzt hatte es so ausgesehen, als gäbe es eine knappe Mehrheit im Gemeinderat für die Sanierung des ADAC-Gebäudes, die mindestens eine dreiviertel Million Euro kosten soll. Salomon hofft nun, wie er sagt, dass sich der Gemeinderat von der "pragmatischen Lösung" überzeugen lässt. Die Verwaltung wolle einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorbringen. E-Werk-Chef Jürgen Eick hatte in dieser Woche zur BZ gesagt, dass ein Einzug nur Sinn mache, wenn alle Beteiligten einverstanden seien.

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