Nitebeat: Neun Jahre Nacht-Pulsnehmer

Gina Kutkat

Die Redakteure von Nitebeat feiern am 30. April den neunten Geburtstag ihres Magazins. Mitbegründer und Redakteur Daniel Schmidt steht uns zu diesem Anlass Rede und Antwort. Und zwar Schlag auf Schlag in unserem Schlagwortinterview. Word up (mit Verlosung).



Nitebeat ist ein handliches Nightlife-Heft, das in jede Hosentasche passt und Freiburger Partygängern ein Begriff sein dürfte. Als Wegweiser für Partykultur und Lifestyle macht das Gratisheftle dem Subculture nun seit neun Jahren Konkurrenz. Stets bestrebt, "am Puls der Nacht" zu sein. Auch am Puls der Zeit? Welche Bezüge hat Begründer und Herausgeber Daniel Schmidt (30, Foto) zu Freiburg, Szene, Leben und Musik? Gina hat ihm 29 Stichwortfragen gestellt. Hier die Antworten.


Freiburg: Heimatstadt, schöne Stadt
Nitebeat: unser Baby
Mehrflyer: Vorgänger von Nitebeat
Desaster: Klamottenladen in Freiburg, schöne Sachen 
(Anmerkung: in diesem Laden wurden damals die ersten Flyer ausgelegt)
Subculture: nette Mitbewerber
Lieblingsclub: Parkhaus Kenzingen, macht leider zu
Livemusik: mag ich gerne
Letzte gekaufte CD: Depeche Mode, Sammelbox
Freiburger Nachtleben: kann nett sein
Rauchverbot: find ich gut
Koma-Saufen: betreib ich nicht
Lebensmotto: Enjoy your life
Träume: in Kroatien am Strand 'ne Bar aufmachen
Parkhaus: macht leider zu nach 5 Jahren
Bahar: kenn ich nicht, nicht meine Welt
Hausverbot: gute Initiative!
Drogen: jeder der mag, ich brauch es nicht...
Techno ist tot: tot nicht, aber der Hype ist rum
Techno kommt wieder: ganz klar ja!
Arnold Meyer: Techno-Papst aus Zürich
Phuture Traxx: mein DJ Projekt
Bela Gurath: guter Geschäftspartner von uns
Sperrstunde: unnötig und überholt
Straßenpunks: find ich symphatisch
Wohnungsverkauf: gute Maßnahme der Stadt
Dieter Salomon: kein Kommentar, bin anti-politisch
Hund am Supermarkt: noch nichts von gehört
After-Hour: mag ich, kann sehr lustig enden
Gemeinde Vollzugsdienst: notweniges Übel



"Irgendwann haben wir ein bisschen den Bezug verloren, weil das ganze doch sehr Stuttgart-lastig war. Wir hatten dann Bock drauf, was Eigenes zu starten. Das Subculture gab es damals schon. Der Hintergrund war einfach, dass wir ein bisschen Geld nebenher verdienen wollten."



Holger und Daniel druckten mehrere bunte Flyer in ein Heft und nannten dieses schlicht Mehrflyer, nach Vorbild des Stuttgarter Pendants. "Keine Redaktion, einfach nur Flyer abdrucken, das war unser Plan. Das hatte für die Leser den Vorteil, dass sie nicht mehrere Flyer mitnehmen mussten, sondern eine Ansammlung von Flyern in einem Heft bekamen."

"Die Leute kamen dann irgendwann auf uns zu und haben bemängelt, dass wir auch was über die DJ's schreiben sollten. Ein Kalender hat gefehlt, auch wenn wir uns eigentlich nicht mit dem Subculture vergleichen wollten. Aber wir kamen gar nicht drum herum. So haben wir nach und nach die Redaktion aufgebaut."



Im August 2000 wechselte der Name von Mehrflyer zu Nitebeat. Mit einer Edition France wurde das A6-Heft sogar international. Redaktion, Layout und Auflagen wuchsen stetig. Die nächsten 100 Ausgaben kommen bestimmt.



Nitebeat tanzt am 30. April mit neun Jahren und 100 Ausgaben auf dem Buckel in den Mai. Gefeiert wird auf 22 Dancefloors und mit 70 verschiedenen DJ.

Fudder verlost 3x1 Platz auf der Gästeliste für die Nitebeat-Geburtstagsparty am 30. April. Schick einfach ein eMail mit dem Betreff "Nitebeat" und Deinem Namen an info@fudder.de. Einsendeschluss ist der 26. April, 15 Uhr. Alle Gewinner werden per eMail benachrichtigt.

Mehr dazu:

Nitebeat: WebsitePartysan BaWü: Website

Was: Nitebeat Tanz in den Mai Birthday Ecxess
Wann: 30. April
Wo: insgesamt zehn Clubs, in Freiburg: F-Club, Funpark, Maria's, Nachtschicht
Eintritt: VVK 6€, AK: 9€, kostenlose Shuttlebusse