Nightlife-Guru: "Zu früh gefreut" im Schmitz Katze

Nightlife-Guru

Mittlerweile ist diese Party Kult: Am 23. Dezember treffen sich alle Exilfreiburger zu einer gigantischen Party in der Katze. Zu früh gefreut. Auch unter den Feiernden: der Nightlife-Guru - und Anna Ewers.



An der Tür

Rein kommt nur, wer nach Münsterwurst riecht. Und, wer ganz vorne steht. Die Schlange ist lang und bewegt sich kaum. Von rechts kommen Forderungen nach Kontingenten – haha! Schaffen wir das? Manche warten stundenlang. Andere drehen direkt wieder ab, zu früh gefreut. Bei den fälligen 10 Euro zuckt keiner mit der Wimper, für Großstädter auf Heimaturlaub ganz normal. Dafür kriegt man wenigstens ein weihnachtlich gut gelauntes Sicherheitspersonal. Schnäppchen!

Die Festgemeinde

Oben im Wohnzimmer tanzt ein Jesus an der Stripteasestange. Lange Haare, Bart, ein Zimmermannshemd – Mode vom Altmeister. Draußen steht man im T-Shirt, weiße Weihnachten ist sowas von 2000er. Die Musik ist laut, die Crowd ist da, der Alkohol fließt. Stille Nacht, heilige Nacht, lange Nacht. Nur die ganz große Stimmung kommt nicht auf. Schonen für den nächsten Tag? Bier austrinken, Zähne putzen, und dann ab ins Bett.    

Aufregerle

Anna Ewers' Geist dreht seine Runden. Oder ist sie es wirklich? Kennerinnen nicken. Am Morgen noch „Model of the Year“, am Abend Schmitz Katze, so geht Heimatliebe. Die Ewers fällt ab und zu irgendjemandem in die Arme, und sonst nicht weiter auf. Und hier der Hit: Sie trinkt Bier! Uiuiui.

Auf dem Klo um halb vier...

...hat der Guru keinen Bock mehr, selbst dort steht man an bis um die Ecke. Vielleicht ist hier dieser Rampa? Wer sich vordrängelt, wird freundlich zurückgeschubst. Frohe Weihnachten und so.

Der Abgang

Es taget ja schon! Am Ausgang singt man: „Happy Birthday lieber Jesus“. Originell. Das kann der Guru besser: „Auf nach Bettlehem!“ Keiner lacht, egal. Noch einmal schlafen, dann steigt die Geburtstagsparty des Jahres. Frohe Weihnacht allerseits!

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' [Foto: Guru]