Nightlife-Guru: Turbostaat in der KTS

Nightlife-Guru

"Wir sitzen hier in Freiburg fest und kommen erst am Mittwoch wieder weg", schrieben Turbostaat am Morgen nach ihrem Konzert im Freiburger Jazzhaus. Was tun mit soviel Tour-Freizeit? Ein turbo-spontanes und den-Schweiß-aus-den-Poren treibendes Konzert in der KTS geben, was sonst?





Die Jungs an der Tür

Unterhalten sich angeregt mit einem potenziellen Konzertgänger, der sich nach dem Niveau der Turbostaat-Coverband Vormann Flamingo (fudder berichtete) erkundigt. "Die sind so gut, die haben sogar den Turbostaat-Cover-Band-Contest auf dem Southside-Festival gewonnen." Wenn das kein Argument ist. Der Eintrittsbetrag von 3 Euro dürfte aber auch die letzten Unschlüssigen/Unwissenden überzeugt haben.

Einrichtung&Deko

Herzlich willkommen in der KTS. Wem es drinnen in der Bude zu muffig ist, der macht es sich eben draußen vor der Tür gemütlich. Trashige Einrichtung meets any Decoration at all? Die Luft ist feucht, warm und zum Schneiden dicht. Die Kamera beschlägt und das Bier ist nach kurzer Zeit pi-warm. Perfekt für ein spontanes, rotziges Rock-Konzert.  

Klangwaren-TÜV und Partyatmosphäre



Guter, voller Sound dank vollem KTS-Haus. Den Leuten, die diese super Aktion von Turbostaat verpasst haben, sei gesagt: Verdammt schade - aber für euch wäre eh kein Platz mehr gewesen. Dem Konzert stand die Spontaneität und die volle Bude äußerst gut.

Die fünf Musiker von Turbostaat spielten ohne Druck, mit viel Spaß und unter lauter Fans und Neugierigen. Niemand wollte ein perfektes, sauberes Konzert sehen. Der Gedanke, dass man gerade ein ganz besonders Konzert erlebt, geisterte wohl noch anderen Leuten im Kopf herum.

Ein Wunschkonzert, wohlgemerkt. Gespielt wurde, was gewünscht wurde.
"Wollen wir das? Na? Na?"



Wer war da?


Junge Turbostaat-Fans
in der ersten Reihe. Sie nerven, weil sie Sänger Jan ununterbrochen ihr Foto-Handy ins Gesicht halten und wild drauflosblitzen. Alte Turbostaat-Fans in der zweiten Reihe. Sie können alle Songs, aber wirklich alle Songs, mitsingen. In den Reihen dahinter: Ein tolles und interessantes Misch-Masch aus "Was ist eigentlich dieses Turbostaat?" – und "Cool, spontanes Konzert in der KTS!"-Mentalitäten. Eine wirklich tolle Atmosphäre.



Catering

Rothaus für 2 Euro, da gibt es nichts zu meckern. Salzstangen als Snack. Gut, zum Essen sollte man eh woanders hingehen. Die Theken-Crew wie immer im vollen Einsatz und guter Laune.

Auf dem Klo um halb vier

...sitzt eventuell Bassist Tobert schlafend auf der Klobrille. Hier auf dem Bild hat er auch schon die Augen zu.



Aufheiterle

Müde? Besoffen? Sonst irgendwie kaputt? Turbostaat-Bassist Tobert setzt sich circa ab Minute 30 des Konzerts auf den Boden, um seinem Körper ein kleines Ruhepäuschen zu gönnen. Mal geht er auch auf Tuchfühlung mit der Bühnenwand, rappelt sich dann aber wieder auf.

Oh! Und diese Schuhe!



Die Thekendame vom KTS setzt dem Handy-Blödsinn durch kurzes Zureden ein Ende. Danke!

Fazit

Cooles, kleines, feines, intimes, lockeres – TOLLES Konzert gestern Abend. Frontmann Jan hat bei seinem, dem Joggen sehr ähnlichen, Tanzmove sicherlich 5 Kilometer zurückgelegt.

Mehr dazu:

Turbostaat: Website& MySpace